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Paderborn: 22 junge Menschen absolvieren mit dem Bonifatiuswerk ein Praktikum in Nordeuropa und dem Baltikum

Entdeckerlust im Gepäck

Paderborn

Auf zu neuen Abenteuern heißt es für 22 junge Menschen aus 13 deutschen (Erz-)Bistümern. In den nächsten Wochen geht es für sie mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes nach Schweden, Dänemark, Norwegen, Lettland, Estland oder Island. Dort lernen sie für einige Monate die katholische Diaspora-Kirche kennen und werden in einer kirchlichen Einrichtung mitarbeiten.

Die neuen Praktikanten mit Simon Rüffin (Leiter „Missionarische und diakonische Pastoral“), Ricarda Clasen (Projektkoordinatorin), Laura Maring (Projektreferentin) und Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes) Foto: Theresa Meier

Bevor die Reise nach Nordeuropa und ins Baltikum startet, sind die Praktikanten unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen zu einem Vorbereitungsseminar in Paderborn zusammengekommen. Von der Verantwortlichen des Praktikantenprogramms, Laura Maring, und der Projektkoordinatorin, Ricarda Clasen, haben sie wichtige Tipps und Hinweise für ihren Auslandsaufenthalt in diesen immer noch herausfordernden Zeiten der Pandemie erhalten. Eine enge Betreuung durch das Bonifatiuswerk und die jeweiligen Mentoren vor Ort sei in dieser Zeit entscheidend.

Neuer Einsatzort in Schweden

Einen neuen Einsatzort gibt es dieses Jahr mit dem „Stiftsgården Marielund“ in Schweden, der rund 30 Kilometer westlich von Stockholm liegt und zum Bistum Stockholm gehört. Dort werden sich zwei Praktikanten um die Betreuung der Gäste kümmern, Schlafzimmer und Mahlzeiten vorbereiten oder aber auch bei Besuchen von Erstkommunion- und Firmgruppen aus dem Bistum Stockholm mitwirken.

„Einfach aufbrechen und das Abenteuer wagen. Die jungen Menschen, die sich für unser ‚Praktikum im Norden‘ entscheiden, reisen mit vielen Erwartungen im Gepäck in ihre Einsatzstellen. Die Zeit in Nordeuropa und dem Baltikum bietet ihnen vielfältige Einblicke in die Diaspora-Kirchen, aber auch in die verschiedensten Kulturen vor Ort. Neue Begegnungen und Perspektiven lassen nicht selten Brücken für die Zukunft bauen. Immer wieder merken wir, wie sich ein nachhaltiges Netzwerk bildet, nicht nur unter den ehemaligen Praktikanten, sondern auch zu ihren jeweiligen Einsatzorten: Glaube bewegt einfach und stiftet Gemeinschaft“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

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