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Rumpelstilzchen-Inszenierung in der Bielefelder Komödie ohne „Mief“ und übertriebene Moral

Entstaubt und durchgelüftet

Bielefeld

Ein vorlauter Müller, seine (natürlich!) wunderschöne Tochter, ein gutmütiger Diener, ein neugieriges Pferd, ein König, der arm ist wie eine Kirchenmaus und ein jähzorniger Troll – genau: Das ist das Personal des Märchens vom Rumpelstilzchen. Im Corona-bedingten dritten Anlauf erlebte die Inszenierung von Marco Linke, von dem auch der Dialog-Text stammt, ihre Premiere in der Komödie am Klosterplatz. 26 Vorstellungen gibt es insgesamt – die letzte am Heiligabend um 11 Uhr.

Von Burgit Hörttrich

Das Märchen „Rumpelstilzchen“ erlebte im inzwischen dritten Anlauf seine Premiere in der Bielefelder Komödie. 26 Vorstellungen sind bis zum 24. Dezember geplant. Es spielen Rumpelstilzchen (Katharina Martin), Müllerstochter/Königin (Vera Gobetz), König (Fabian Baecker) und Vater/Diener (Andreas Eckel). Foto: Komödie Bielefeld

Marco Linke zeigt ein Grimmsches Märchen, das er ordentlich entstaubt und durchgelüftet hat: ohne „Mief“ und ohne übertriebene Moral, dafür mit jeder Menge Spaß und Möglichkeit fürs junge Publikum, den eigenen „Senf“ dazu zu geben. Die Figuren auf der Bühne stellen zudem immer wieder klar, dass das, was sie erleben, eigentlich nur im Märchen so vorkommen kann. So schön ist das. Meistens.

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