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Fall Lügde: Ex-Amtsleiter gerät in den Fokus – Kreis gibt zwei Gutachten in Auftrag

Erneut Vorwürfe gegen das Jugendamt Höxter

Höxter

Hätte der hundertfache Missbrauch auf einem Campingplatz in Lügde möglicherweise eher aufgedeckt werden können, wenn das Jugendamt Höxter Hinweisen konsequenter nachgegangen wäre? Diese Frage sollen zwei externe Gutachten klären, die der Kreis Höxter in Auftrag geben möchte. Unterdessen gerät das Jugendamt Höxter aufgrund einer Verfügung des ehemaligen Jugendamtsleiters aus dem Jahr 2011 immer mehr unter Druck.

Von Marius Thöne und Jürgen Drüke

Auf Foto: Guido Kirchner/dpa

In einem ersten Gutachten sollen die Fälle aus der Vergangenheit untersucht werden, und so mögliche Schwächen in der Fallbearbeitung identifiziert werden. Als Gutachter wurde gemeinsam mit dem Landesjugendamt Professor Christian Schrapper aus Münster ausgewählt. Er gilt als bundesweit anerkannter Experte für die kritische Aufarbeitung derartiger Fälle. Er hatte sich Anfang des Jahres auch mit der Arbeit des Jugendamtes Münster im Zusammenhang mit dem dortigen Missbrauchskomplex befasst. Ein erstes Gespräch mit Schrapper und Höxters Landrat Michael Stickeln (CDU) soll es in der kommenden Woche in Münster geben.

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