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Nach dem Lkw-Unfall bei Marienloh: Versicherungsfrage  geklärt – Neubau soll noch 2022 starten

Ersatz für die beschädigte Fußgängerbrücke über die B1 in Sicht

Paderborn

Mit der noch hoch gefahrenen Kippmulde seines Lasters besiegelte ein LKW-Fahrer Ende Juni beim Rangieren das Ende der Fußgängerbrücke über die B1 bei Marienloh und sorgte damit für reichlich Schlagzeilen. Denn nach der Kollision drohte die Brücke einzustürzen, die B1 wurde direkt voll gesperrt und das 35 Tonnen schwere Bauwerk am Folgetag demontiert und zunächst neben die Fahrbahn gelegt. In diesem Jahr soll die Brücke neu gebaut werden.

Von Maike Stahl

Wegen Einsturzgefahr musste die Fußgängerbrücke über die Bundesstraße 1 bei Marienloh demontiert werden. Foto: Straßen NRW

Nachdem die Versicherungsfrage inzwischen geklärt worden sei, plant Straßen NRW derzeit an einer neuen Brücke für Fußgänger und Radfahrer in dem beliebten Naherholungsgebiet. „Gerade wird der Entwurf für eine neue Brücke erarbeitet“, berichtet Christiane Knippschild als Sprecherin von Straßen NRW. Geplant sei erneut eine Stahlbetonbauweise. „Wenn die Entscheidung für einen Entwurf gefallen ist, müssen wir zunächst ausschreiben und den Auftrag vergeben. Wir rechnen aber damit, dass mit dem Bau noch in der zweiten Jahreshälfte 2022 begonnen werden kann.“ Dann sei mit einer Fertigstellung im kommenden Jahr zu rechnen.

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