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Zwölf Schnellladesäulen der neuesten Generation am Hotel Vivendi in Betrieb genommen

Erste Tesla Supercharger in OWL stehen in Paderborn

Paderborn

In möglichst kurzer Zeit vollladen: Das ist der Wunsch aller E-Auto-Besitzer. Dafür stehen jetzt zwölf Schnellladesäulen der neuesten Generation am Hotel Vivendi in Paderborn bereit. Ein Ladevorgang für 100 Kilometer Reichweite dauert nur wenige Minuten. Das Tagungszentrum erweitert damit seinen Service und schließt in Zusammenarbeit mit Tesla eine Lücke im westfälischen Ladenetz.

Auf Dienstreisen ist Christian Hake (rechts) als Geschäftsführer einer Marketingagentur auf ein gut ausgebautes Ladenetz angewiesen. Bartos Kurzawski (Connext-Unternehmenskommunikation) begrüßte den ersten Gast an der Ladesäule und lud ihn während der Ladezeit von zehn Minuten auf einen Kaffee in das Restaurant Vivendi ein Foto: Connext Communication GmbH

Um auf den wichtigsten Fernreiserouten schnell zu Laden, baut Tesla sein Supercharger-Netz weiter aus. Bundesweit betreibt der US-amerikanische Autohersteller 111 Ladestationen. Ostwestfalen war bislang ein weißer Fleck auf der Landkarte. Zwischen Hamm und Kassel fand Tesla mit dem Hotel Vivendi einen passenden Standort.

Das Tagungszentrum liegt direkt im Schnittpunkt von A33/ B1/ B64, verfügt über ein à-la-carte-Restaurant und ist als Spin-off des Software-Herstellers Connext mit moderner Technik ausgestattet. „Stabiles WLAN für ein Business-Meeting während der Ladepause ist also garantiert“, heißt es in einer Mitteilung von Connext.

90 Prozent der Gäste sind nach Angaben des Unternehmens geschäftlich unterwegs und viele kommen mit dem E-Auto. Zum Laden standen ihnen bisher acht Ladesäulen mit 22 kW zur Verfügung, die aus regenerativen Energie der Photovoltaikanlage gespeist werden. »In Zukunft werden deutlich mehr E-Autos auf den Straßen unterwegs sein, sodass wir unseren Service schon heute erweitern und uns bestmöglich aufstellen«, erklärt Connext-Geschäftsführer Jörg Kesselmeier, der selbst einen Model 3 fährt.

Wird Tesla das Laden für andere Autohersteller möglich machen? Das fragen sich vermutlich viele E-Auto-Fahrer. Eine konkrete Strategie hat Tesla dazu noch nicht veröffentlicht, aber erste Tests lassen erahnen, was das Unternehmen für die Zukunft plant. Denn während eines niederländischen Pilotprojekts ist das Laden für jedermann bereits möglich. Da seit 2019 alle Ladesäulen mit einem CCS-Stecker ausgestattet sind, scheint die Perspektive absehbar.

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