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Stadt kann 100 Flüchtlingen aus der Ukraine problemlos Wohnungen anbieten, danach wird es aber eng

Die ersten 15 Familien sind in Bielefeld eingetroffen

Bielefeld

Keine Zahl, keine Prognose. Bielefelds Sozialdezernent Ingo Nürnberger kann nur bestätigen, dass die ersten 15 Flüchtlingsfamilien aus der Ukraine hier angekommen sind. Über das genaue Ausmaß des neuen Flüchtlingsstroms aber müsse er sich erst noch einen Überblick verschaffen.

Von Stephan Rechlin

Aus dem „Berliner“ ist in der Konditorei Kraume ein „Ukrainer“ geworden. Bis zum Mittwoch werden diese dort angeboten – ein Euro pro verkauftem Exemplar geht an die Ukraine-Hilfe. Allein am Montag haben Fachverkäuferin Ute Grap und ihre Kolleginnen und Kollegen mehr als 300 „Ukrainer“ verkauft. Auch Vorbestellungen sind unter info@cafe-kraume.de möglich. Foto: Bernhard Pierel

Ein am Montag im Rathaus einberufener Krisenstab habe schon mal festgestellt, dass 100 Personen problemlos in verfügbaren Heimen an der Eisenbahnstraße, am Rütli und in Heepen untergebracht werden können: „Vielleicht auch ein paar mehr. Aber dann wird es dort schon eng.“ Die bisher eingetroffenen Flüchtlinge seien bei Verwandten untergekommen und hätten sich teilweise noch gar nicht bei der Stadt gemeldet: „Das müssen sie auch nicht. Nach dem Schengen-Abkommen können sie die ersten 90 Tage hier ohne Visum verbringen.“

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