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Landkreis Holzminden registriert vermehrt illegale Müllkippen

Es drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro

Holzminden

Seit Monaten verzeichnet die Abfallbehörde des Landkreises Holzminden vermehrt illegale Ablagerungen von Abfällen. Betroffen davon sind sowohl Privatgrundstücke als auch der öffentliche Raum. Solche „Wilden Mülldeponien“ sind ein Ärgernis, weil sie das Landschaftsbild beeinträchtigen und die Umwelt teilweise massiv schädigen.

Hier ist Müll illegal vor Glascontainern abgeladen worden.

„Auf Kosten der Allgemeinheit werden zunehmend öffentliche Plätze verschandelt“, stellt Kreisbaurat Ralf Buberti fest. Er appelliert an alle Menschen, sich an die geregelten Wege einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu halten.

Es sind innerorts vor allem schlecht einsehbare Parkplätze oder Parkanlagen, außerhalb häufig Böschungen, Wald- und Feldwege, Gewässer und Straßenränder, die von den rechtswidrigen Entsorgungen heimgesucht werden. Nicht selten genügen geringe Mengen „wilden Mülls“, um Nachahmer zu weiteren Ablagerungen zu ermuntern. „Wo einmal Abfall hingeworfen wurde, kommt immer wieder etwas dazu“, sagt Lars Howind, beim Landkreis für die Untere Abfallbehörde zuständig.

Ermittlungen

„Wir setzen alles daran, zusammen mit der Polizei und den Gemeinden, die Verursacher solcher illegalen Abfallablagerungen zu ermitteln und zu bestrafen“, erklärt Lars Howind.

Seit Anfang des Jahres konnten bereits sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen illegaler Müllentsorgung eingeleitet werden. Den hierbei ermittelten Verursachern drohen nicht nur empfindliche Geldbußen (Bußgeldrahmen bis 50.000 Euro), sie werden auch für die kostenpflichtige Entsorgung ihres Mülls herangezogen.

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