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Vor 90 Jahren in Vlotho: Stadtchronist erinnert an Unwetterkatastrophe

„Es herrschte ein wüstes Chaos“

Vlotho

Am 7. Mai 1931 gegen 20.30 Uhr ging ein heftiges Unwetter nieder. Gewaltige Wassermassen bahnten sich ihren Weg Richtung Weser. Die Bäche wurden zu reißenden Strömen. Gebäude wurden schwer beschädigt. Keller liefen voll, Wege, Schienen und Brücken wurden zerstört. Stadtchronist Günter Schölzel erinnert an diese Unwetterkatastrophe.

Von Jürgen Gebhard 

Zehn Brücken und Mühlenwehre werden im Stadtgebiet zerstört. Foto: geschichtevlotho.de

In einem Zeitungsbericht aus dem ehemaligen Vlothoer Wochenblatt, den Schölzel auf seiner Homepage zitiert, heißt es: „Die sonst so kleine und wie ein Rinnsal dahin schleichende Linnenbeeke war zum reißenden Strom geworden und dehnte sich immer breiter aus, je mehr sie dem Tale zustrebte. Noch regnete es unaufhörlich und damit bekam das nasse Element immer noch mehr Nahrung.“

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