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Forstbetrieb sieht die Lage des Bielefelder Waldes kritisch

„Es wird ein weiteres massives Baumsterben geben“

Bielefeld

Sturm Friederike, Trockenheit und der Borkenkäfer haben den Wald seit 2018 stark zugesetzt. Wie stark, das wird vor allem im Stadtbezirk Senne sichtbar, wo allein oberhalb der Osningstraße auf 2,5 Kilometern Länge entlang des Höhenzugs rund um den Eisernen Anton fast der komplette Fichtenbestand vernichtet ist. Den Senner Bezirksvertretern gaben Stadtwaldförster Thomas Busche vom Umweltbetrieb und Dieter Wortmeier vom Landesbetrieb Wald und Holz einen aktuellen Bericht zum Zustand des Bielefelder Waldes.

Von Peter Bollig

Die Schäden und Verluste im Bielefelder Wald sind enorm und werden nach Meinung des Forstbetriebes größer. Foto: Bernhard Pierel

Und der ist dramatisch, wie Thomas Busche allein für den Wald im städtischen Besitz klar machte. Etwa 20 Prozent des Stadtgebietes sind Wald, rund 5140 Hektar. Davon sind 40 Prozent Stadtwald, 60 Prozent gehören privaten Waldbesitzern. Thomas Busche und seine Mitarbeiter sind für rund 2250 Hektar Wald zuständig, der der Stadt oder den Stadtwerken gehört.

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