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Anwohner und Bielefelder BUND kritisieren Baumfällmaßname bei Möller an der Brockhagener Straße

„Es wird keine Aufforstung geben“

Bielefeld

Bei der Verdichtung innerstädtischen Wohn- und Gewerberaumes kommt es immer wieder zur Überplanung von Grünland oder Waldstückchen, die bislang nicht im Fokus der Planer standen. Aus irgendwelchen Gründen haben diese Flächen die vergangenen Jahrzehnte unbebaut überdauern können und sind deshalb manchem Anwohner ans Herz gewachsen. Verschwinden solche Grünstreifen, machen sich in der Nachbarschaft oft Enttäuschung und Unmut breit.

Von Markus Poch

Dieser Kahlschlag auf dem Möller-Gelände, Höhe Heinemannstraße, irritiert manchen Anwohner und den BUND. Links hinten sind die Häuser entlang der Brockhagener Straße zu erkennen, rechts hinten steht die Möller-Villa von 1883, die sonst hinter dem lichten Wäldchen kaum erkennbar war. Foto: BUND

Nachdem das WESTFALEN-BLATT in den vergangenen Tagen über solche Fälle im Brackweder Zentrum (Hagenbrock-Wäldchen) und in Heepen (Beckerstraße) berichtet hatte, beschäftigt die Menschen in Brackwede jetzt ein prominent an der Brockhagener Straße gelegenes Möller-Grundstück. Der Unterschied zu den beiden vorher genannten Fällen: Auf der rund 1,5 Hektar großen Fläche ist die Abholzung im Februar bereits passiert.

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