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Aktionstag mit Infobus am 9. Mai in der Innenstadt

Experten prüfen in Höxter Schlaganfallrisiko

Höxter

Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten und schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Die Klinik für Neurologie am St.-Ansgar- Krankenhaus in Höxter engagiert sich aktiv für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“.

Der rote Doppeldecker im „London Style“ rollt am Montag, 9. Mai, auf den Parkplatz von Modehaus Klingemann. Experten stehen dort für Fragen rund ums Thema Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Verfügung. Foto: KHWE

Dafür rollt am Montag, 9. Mai, ein Infobus im „London-Style“ auf den Parkplatz von Modehaus Klingemann. Chefarzt Professor Mark Obermann und sein Team stehen an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr für Fragen rund ums Thema Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Verfügung.

Für Besucher besteht die Möglichkeit, offene Fragen im direkten Gespräch zu klären und das persönliche Risiko für Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Schlaganfall testen zu lassen. Hierfür können beispielsweise Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinwerte gemessen oder ein Ultraschall von Halsgefäßen gemacht werden. „Mit unserer Beratung vor Ort möchten wir zur Aufklärung beitragen und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfälle verhindern“, sagt Obermann. Unter seiner Leitung werden in der Klinik für Neurologie jährlich etwa 2700 Patienten stationär behandelt. „Jeder Schlaganfall ist ein Notfall“, sagt der Chefarzt. In der Klinik für Neurologie sind Ärzte und Pflegepersonal auf die Versorgung akuter Schlaganfälle spezialisiert.

Auf die Symptone achten

Plötzlich auftretende Sprachstörungen, Schwindel und Gleichgewichtsverlust, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Sehstörungen und starke Kopfschmerzen – das alles können typische Symptome für einen Schlaganfall sein. Der Schlaganfall ist nach Krebs- und Herzerkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

Mehr als 50 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen ließen sich durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern. Obermann: „Die meisten Erkrankungen treten typischerweise vom 60. Lebensjahr an auf. Wir behandeln inzwischen aber auch immer mehr jüngere Menschen.“ Lässt sich ein Schlaganfall verhindern? Ein Schlaganfall lässt sich vorbeugen, indem man auf Zigaretten verzichtet, sich gesund ernährt, einen erhöhten Blutdruck mit Tabletten korrigiert, den Diabetes richtig einstellt und sich regelmäßig körperlich bewegt“, rät Obermann.

Der Chefarzt appelliert an die Menschen, trotz der Corona-Situation auf die Symptome ihres Körpers zu achten und das Krankenhaus nicht zu meiden.

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