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Reisende aus Schloß Holte-Stukenbrock haben bei einer Studienreise Geschichte, Kultur und Natur entdeckt

Fasziniert von Schönheit des Baltikums

Schloß Holte-Stukenbrock

Das Baltikum – Geschichte, Kultur, Natur: Bei blauem Himmel begann die Studienreise von Siegfried Kosubek in der lettischen Hauptstadt Riga. Die Altstadt beeindruckte durch die verschiedenen Baustile auf engstem Raum, wobei das Schwarzhäupterhaus am Rathausplatz ein Blickfang war. Das Stadtbild wurden von den deutschen Kaufleuten der Hanse im Mittelalter geprägt.

Von Reiseleiter Klaus Streck

Auf dem Wanderweg über den Hexenberg konnten die Reisenden in mehr als 80 originellen Holzskulpturen Figuren aus der litauischen Märchen- und Sagenwelt bewundern. Foto: Klaus Streck

Auch das heutige ökonomische und politische Zentrum Estlands, Tallinn, hat sein mittelalterliches Gesicht in der Unterstadt mit einer ganzen Reihe von kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten unverändert erhalten können. Aber auf dem Weg dorthin spürten die Teilnehmer im bekannten Badeort Pärnu an der Küste, wie kalt es zu dieser Jahreszeit mit 6 Grad Celsius noch sein kann.

Tartu, mit der ältesten Universität des Landes, gilt als geistiges und kulturelles Zentrum Estlands. Beeindruckend die Domkirche und die Johanniskirche, die zu den bemerkenswertesten Sakralbauten der Backsteingotik gehören. Die Reisenden besuchten Valmiera, die Partnerstadt des Kreises Gütersloh.

Auf dem Weg durch die Landschaft des Gauja-Nationalparks liegt die Burganlage Turaida mit ihren fünf Wehrtürmen. Nach einem Stopp an der Siguldaer Bobbahn ging es zurück über Riga nach Jurmala, der „lettischen Riviera“ mit Sommervillen, Dünen, Kiefernwäldern und 30 Kilometer langem Sandstrand.

Nach dem Besuch der Rigaer Neustadt ging es weiter Richtung Klaipeda in Litauen. Zuvor war der Halt am lettischen Schloss Rundale, das mit 138 Räumen beeindruckte. Pracht und Prunk sind dem Vorbild des französischem Versailles nachempfunden.

Eine der Hauptattraktionen Litauens erwartete die Gruppe auf dem Berg der Kreuze, einem 9 Meter hohem Hügel, wo Zehntausende größere und kleinere Kreuze als Zeichen für den Willen zur Unabhängigkeit und der tief empfundenen Religiosität Litauens stehen.

Die Kurische Nehrung ist ein landschaftlicher Höhepunkt jeder Baltikumsreise. Die Wanderdünen zwischen dem Kurischen Haff und der Ostsee zählen zu den höchsten Europas.

Während der Busfahrt grüßen kleine Ortschaften und schattige Kiefernwälder am Haff die Reisenden. Auf dem Wanderweg über den Hexenberg konnten in mehr als 80 originellen Holzskulpturen Figuren aus der litauischen Märchen- und Sagenwelt bewundert werden. In Nida besuchte die Gruppe das Thomas-Mann-Museum und den alten Friedhof mit den einmaligen Kurenbrettern.

Ein Stadtrundgang in Kaunas, der Kulturhauptstadt Europas 2022 mit ihrer malerischen Altstadt, die Bauten aus mehr als fünf Jahrhunderten von der Gotik bis zum Neubarock umfasst, war ein weiterer Programmpunkt. Auf dem Weg nach Vilnius wurde die Wasserburg Trakai, ein nationales Symbol und der Stolz des Landes besichtigt. Diese ehemalige Deutsch-Orden-Burg liegt inmitten einer malerischen Seen-Wald-und Wiesenlandschaft.

Den Abschluss der Rundreise bildete Litauens Hauptstadt Vilnius, in deren Altstadt fast alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten in ihrer architektonischen und kulturellen Vielfalt zu bewundern waren.

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