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Satzung soll den historischen Ortskern von Schloß Neuhaus in seiner Gesamtheit schützen

Fibel liefert Vorschläge für Sanierung

Paderborn-Schloß Neuhaus

Möglichst noch in diesem Jahr soll der historische Ortskern von Schloß Neuhaus als Denkmalbereich definiert werden. Das kündigte Stadtdenkmalpfleger Thomas Günther im Bezirksausschuss Schloß Neuhaus an. An diesem Mittwoch wird er das Thema auch noch einmal im Kulturausschuss vorstellen.

Von Maike Stahl

Der historische Ortskern von Schloß Neuhaus soll durch eine Denkmalbereichssatzung in seiner Gesamtheit geschützt werden. Wird die Satzung beschlossen, bringt das laut Stadtdenkmalpfleger Thomas Günther auch finanzielle Vorteile für die Besitzer nicht denkmalgeschützter Immobilien. Foto: Jörn Hannemann

Die Idee, den gesamten Ortskern über eine Denkmalbereichssatzung unter Schutz zu stellen, die die gesamte städtebauliche und bauhistorische Entwicklung würdigt, brachte der Kulturausschuss Ende 2018 auf den Weg. Zuvor war die Technische Hochschule Köln zu dem Ergebnis gekommen, das eine Gestaltungssatzung, die seit 1982 für den historischen Ortskern gilt, nicht ausreicht, um diesen in seiner Gesamtheit und besonderen Eigenart zu schützen und zu entwickeln. Gleichzeitig erhielt das mit der Denkmalbereichssatzung beauftragte Aachener Büro Denkmalberatung die Vorgabe, eine Gestaltungsfibel zu erarbeiten, die Hausbesitzern unverbindliche Empfehlungen für eine angemessen Gestaltung ihrer Immobilie an die Hand gibt und die Gestaltungssatzung ablösen soll.

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