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Gelbe Fässer leuchten auf Weser gegen Logistiklager in Würgassen: Hochwasser und Bergsenkungen berücksichtigen

Flut könnte Atommüll in Riesenhalle bedrohen

Beverungen/Würgassen

Hochwasser ist an der Weser seit Jahrtausenden ein Thema. Bohrungen haben überall im Wesertal Hochflutlehm nachgewiesen, was beweist, dass Wassermassen jederzeit auch die in Würgassen geplante zentrale Atommülllagerhalle mit Fässern für leicht- und mittelschwer belasteten Abbruchmüll aus allen deutschen Kernkraftwerken überfluten könnten.

Von Michael Robrecht

Vorsicht Hochwasser! Edith Götz und Josef Jacobi lassen gelbe Plastikfässer am Bootshaus in Beverungen zu Wasser, die simulieren sollen, dass aus dem geplanten Atommülllager Aktion zum Jahresauftakt heute am Nachmittag an der Weser bei Beverungen: Hubertus Hartmann, Heinrich Wenisch, Rainer Mues, Foto: Michael Robrecht

Mit einer Aktion zum Auftakt des Protestjahres 2022 hat die Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland heute am Nachmittag darauf hingewiesen, dass ein Standort für ein 375 Meter langes Atommülllager niemals in einem hochwassergefährdeten Gebiet liegen dürfe. Die Flutgefahr werde bei den Planungen der BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung) nicht berücksichtigt, kritisierte Edith Götz vom Würgassen-Arbeitskreis der Bürgerinitiative. Die Pläne für ein deutsches Zentrallager würden weiter nicht hingenommen.

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