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St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Borgentreich bekommt Geld aus NRW-Projekt „Dorferneuerung“

Förderbescheid für Hallen-Sanierung

Borgentreich

Über einen positiven Förderbescheid kann sich die St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Borgentreich freuen. Die geplanten Investitionen in die vereinseigene Schützenhalle über 228.000 Euro werden zu 65 Prozent durch das NRW-Projekt „Dorferneuerung“ gestemmt.

Maria Müller (Brudermeisterin, von links) mit Erich Bannenberg (Rechnungsführer), Matthias Goeken MdL, Jens Rengel (Schriftführer), Werner Dürdoth (Ortsvorsteher) und Andreas Muhs (Oberst). Foto: St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Borgentreich

Das teilt die Bruderschaft in einer Pressemitteilung mit. Mit Unterstützung von Matthias Goeken MdL, Ortsvorsteher Werner Dürdoth und der Stadt Borgentreich sei der Förderantrag gestellt worden, seit einigen Tagen sei nun der positive Bescheid da.

„Wir sind glücklich über die Förderung, und stehen in den Startlöchern, so dass die Baumaßnahmen in den nächsten Tagen starten können“, wird Brudermeisterin Maria Müller in der Pressemitteilung zitiert. Ohne den positiven Förderbescheid sei ein vorab Baubeginn nicht möglich gewesen.

Wie berichtet war die im Jahr 1979 erbaute Halle in den vergangenen Jahren immer wieder modernisiert und saniert worden. Dabei gab es vor allem Baumaßnahmen zum Schallschutz und zur Wärmedämmung, damit verbunden war zum Beispiel der Austausch von Fenstern und Türen sowie die Erneuerung des Hallendaches. Trotzdem stehen einige Sanierungen an.

Barrierefreien WC-Anlage schaffen

Wie den Mitgliedern bereits auf der Generalversammlung vorgestellt wurde, sollen der Eingangsbereich im Erdgeschoss und die Toilettenanlage im Untergeschoss umgestaltet bzw. erneuert werden. Im Vordergrund der Arbeiten soll die Schaffung einer barrierefreien WC-Anlage im Obergeschoss stehen, die in der jetzigen Fläche der Garderobe Platz finden soll.

„Mit dieser WC-Anlage wollen wir allen Mitgliedern und Gästen einen barrierefreien Zugang zu den Sanitärräumen ermöglichen“, schildert Brudermeisterin Maria Müller. Zudem sollen die bisherigen Toiletten einer mobilen Trennwand weichen, um ein flexibles Raumkonzept zu schaffen.

Mit den Neuerungen soll die Raumgröße des Eingangsbereichs samt Speiseraum individuell für vielerlei Veranstaltung flexibel angepasst werden können. Darüber hinaus soll die Heizungsanlage auf Gas umgerüstet werden. Geplant ist auch, die Inneneinrichtung des Speiseraums und den Theaterbühnenvorhang zu erneuern.

Maßnahmen zum Schallschutz

Bei der Modernisierung des Speiseraums und des Eingangsbereiches stehen, unter Einhaltung der Brandschutzauflagen, Maßnahmen zum Schallschutz und der Akustik an. Dazu sollen unter anderem neue Fenster und eine Akustikdecke eingebaut werden.

„Die Halle wird von vielen Borgentreicher Vereinen, Gruppen und Bürgern für unterschiedlichste Anlässe genutzt. Neben den vereinseigenen Veranstaltungen finden in letzter Zeit auch private Feiern in der Schützenhalle statt“, schreiben die Schützen in ihrer Pressemitteilung. „Grund dafür ist unter anderem der fehlende Raum in Borgentreich für derartige Veranstaltungen.“

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