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Fünf Führungen durch das Naturschutzgebiet Finkenburg in Lübbecke

Forschungsreise vor der eigenen Tür

Lübbecke

Zusammen mit der Lübbecker Umweltpädagogin Carola Bartelheimer bietet der Bereich Grün und Umwelt der Stadtverwaltung in diesem Sommer fünf jeweils zweistündige, spannende naturkundliche Führungen und Rallyes für Kinder und Erwachsene durch das Naturschutzgebiet Finkenburg rund um die ehemalige Ziegelei südlich des Blasheimer Marktes an.

Was blüht alles am Wegesrand? Welche Tiere haben sich dort versteckt? Gibt es Wildkräuter zu entdecken? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich im Sommer fünf Führungen durch das Naturschutzgebiet Finkenburg südlich der B 65. Foto: Klaus Meyer

Welche Pflanzen gibt es hier? Wer frisst an den Blättern, wer besucht die Blüten? Und warum findet man auf kurz geschorenem Rasen weniger Tiere? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Veranstaltung „Wiesenforscher“, zu der am Mittwoch, 14. Juli, ab 15 Uhr kleine Entdecker ab acht Jahren (mit oder ohne Begleitung) eingeladen sind.

Spürsinn ist auch gefragt, wenn die Kinder am Mittwoch, 28. Juli, ab 15 Uhr zu „Wasserdetektiven“ werden, sich an das Gewässer der Finkenburg heranpirschen und Ausschau nach den Lebewesen halten, die sich dort tummeln.

Die Führung „(Un-)Kräuter am Wegesrand“ richtet sich an Erwachsene und widmet sich Wildkräutern, die einst im Ruf standen, Zauberkräfte zu entfalten – und auch solchen, die einfach in der Küche oder bei kleinen Wehwehchen Verwendung finden. Start ist am Sonntag, 8. August, um 16 Uhr.

Auch der „Altweibersommer an der Finkenburg“ ist eine Führung für Erwachsene. Am Sonntag, 12. September, soll ein gemeinsamer naturkundlicher Spaziergang auf den Wechsel der Jahreszeiten einstimmen. Start ist um 15 Uhr. Die Teilnehmer entdecken die letzten blühenden Wildkräuter, kosten erntereifes Obst und können sich an Spätsommerfaltern sowie den ersten Zugvögeln erfreuen.

Bei der Familienrallye am Sonntag, 29. August, ab 10 Uhr bilden (Groß-)Eltern und Kinder ab fünf Jahren ein Team und kommen den Bewohnern des Gebietes gemeinsam auf die Schliche. Ausgestattet mit einem Fragebogen und einem Stift geht es auf Studienreise in die Natur: Mit Adleraugen gilt es, Dinge zu erspähen, mit gespitzten Ohren Geräusche wahrzunehmen. Von Vorteil ist auch, einen guten Riecher zu haben sowie ein Händchen für knifflige Aufgaben.

Alle Kosten werden von der Stadt getragen, so dass die Veranstaltungen für die Teilnehmer kostenfrei sind. Je nach Corona-Lage müssen die Bestimmungen zur Durchführung gegebenenfalls auch kurzfristig angepasst werden. So kann es etwa sein, dass am Veranstaltungstag ein negativer Test erforderlich sein wird. Um die Durchführung Corona-konform steuern zu können, ist eine telefonische Anmeldung im Servicebüro der Stadtverwaltung unter Telefon 05741/2760 erforderlich.

Bei der Anmeldung müssen Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmer angegeben werden. Für alle Sonntagsveranstaltungen endet die Anmeldefrist am jeweiligen Freitag davor um 10 Uhr, für alle Mittwochsveranstaltungen am Montag davor um 10 Uhr.

Treffpunkt ist jeweils die Praxis für Logopädie Birgit Kolwes an der Marktstraße 31. Es wird darum gebeten, Kleidung und Schuhwerk der Witterung anzupassen. Insbesondere bei den Kinderprogrammen sind lange Hosen gefragt, ist für Insekten- sowie gegebenenfalls Sonnenschutz zu sorgen sowie ein Getränk mitzubringen. Die „Wasserdetektive“ ermitteln in Gummistiefeln.

Das Naturschutzgebiet Finkenburg liegt im Stadtteil Obermehnen unmittelbar nördlich der Siedlung Vierlinden. Es ist rund 12,99 Hektar groß. Der Bereich wird auch Finkenmoor genannt. In früheren Zeiten hieß der Bereich im Volksmund Tonberg, hierbei anknüpfend an die Tatsache, dass dort der Ton für eine Ziegelei gefördert wurde. Es liegt südlich der B 65 zwischen Blasheim und der Innenstadt Lübbeckes am Nordrand des Wiehengebirges,

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