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Friedhof erzählt aus der Geschichte der Stadt

Warburg

Das eiserne Tor zum jüdischen Friedhof in Warburg steht offen. 25 Menschen sind schon hindurchgegangen und lauschen den Klängen der Schofar.

Von Astrid E. Hoffmann

Am Grabmal von Mannes Cohn erläutert Michael Thebille (links) die Entstehung der Nachnamen Cohn und Katz. Foto: Astrid E. Hoffmann

„Das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana wurde gerade vom 6. bis 8. September gefeiert“, erklärt Dozent Michael Thebille, aus dessen Handy die Töne der Schofar erklingen. Rosch Haschana heißt „Kopf des Jahres“. Zu diesem Feiertag wird im Gottesdienst das Schofarhorn geblasen. Es handelt sich dabei um ein jüdisches Musikinstrument, hergestellt aus dem Horn eines Widders, einer Antilope oder eines anderen koscheren Tieres. Der Tag, nach dem die Erschaffung der Erde abgeschlossen war, wird gefeiert.

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