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Zunehmende Trockenheit setzt Pflanzen zu

Friedhofshecke in Espeln wird erneuert: Hainbuchen ersetzen Lebensbäume

Hövelhof

Sie ist in die Jahre gekommen, die Friedhofshecke in Espeln. Die Lebensbäume, mindestens 60 Jahre alt, haben eine Höhe von mehr als drei Metern. Die Trockenheit hat den Pflanzen der Hecke in jüngster Vergangenheit arg zugesetzt.

Es steckt nicht mehr viel Leben in der alten Lebensbaumhecke am Espelner Friedhof. Der Kirchenvorstand hat deshalb beschlossen, sie mit einer Hainbuchenhecke zu ersetzen. Foto: Uli Hermbusche

Die Hecke weist nun etliche Lücken auf, die nicht mehr zuwachsen. Der Kirchenvorstand in Espeln hat sich deshalb für eine Neupflanzung entschieden, mit der die beauftragte Firma Jürgenliemke aus Stukenbrock-Senne schon begonnen hat.

„Der Friedhof in Espeln ist ein vielbesuchter Ort. Hier sind unsere Angehörigen bestattet. Deshalb möchten wir ihm eine frische und ansprechende Einfriedung geben“, sagt Kirchenvorstandsvorsitzender Uli Hermbusche. Insgesamt über 100 Meter Lebensbaumhecke müssen gerodet und entsorgt werden, bevor die neuen Pflanzen in die Erde kommen. „Die Gemeinde Hövelhof unterstützt uns hier mit Hand- und Spanndiensten. Das heißt, die Gemeinde übernimmt die Abfuhr und Entsorgung der alten Pflanzen über den Hövelhofer Bauhof“, freut sich Hermbusche.

Hainbuchen werden angepflanzt

Die neuen Pflanzen werden Hainbuchen sein. Zum einen, weil eine Seite bereits mit diesem Laubbaum begrenzt wird, zum anderen, weil diese Pflanzen ökologisch wesentlich wertvoller als Lebensbäume sind und sie sich immer wieder stark zurückschneiden lassen. Sie lassen sich leicht in Form bringen. „Nachdem die Lebensbäume ausgegraben und der alte Zaun am Friedhofsweg demontiert ist, wird eine neue Zaunanlage inklusive Toren vor dem Kompostbereich errichtet. Dann sind mehr als 70 Meter an Hainbuchen anzupflanzen. Am Espenloher Weg werden zuerst neue Betonkantsteine gesetzt und dann fast 35 Meter Hecke gepflanzt“, so Hermbusche.

Die Hecke am Espenloher Weg ist zwar noch nicht so alt, aber die Trockenheit hat auch ihr sehr stark zugesetzt. Im Zuge der Pflanzungen wird übrigens auch das verzinkte Friedhofstor umgesetzt. „In der Vergangenheit wurde es häufig von Fahrzeugen beschädigt.“

Finanzierung über Rücklagen

Die Finanzierung der Hecke erfolgt durch die Rücklagen für den Friedhof. Hermbusche: „Die haben wir durch viele ehrenamtliche Stunden aufbauen können. Denn der Kirchenvorstand übernimmt, mit Unterstützung eines Gärtners, selbst den Heckenschnitt und die Pflegearbeiten auf dem Friedhof. Außerdem haben wir dankenswerter Weise finanzielle Unterstützung von der Volksbank OWL und der Volksbank Delbrück-Hövelhof erhalten. Ebenso hat uns der Bürgerverein Espeln schon mehrfach Spenden aus der Hutsammlung vom Frühschoppen des Erntedankfestes zukommen lassen.“

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