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Initiative Jugend pro Natur engagiert sich auf dem Auf dem Avenatura-Friedhof in Nieheim-Holzhausen

Frühjahrsputz am Holster Berg

Nieheim-Holzhausen

Auf dem Avenatura-Friedhof in Holzhausen engagiert sich die Initiative Jugend pro Natur (Juprona) für den Naturschutz und bereitet unter anderem auch bereits die Nistkästen für die neue Brutsaison vor.

Gemeinsam aktiv für den Naturschutz (von links): Reiner Conze (Schule unterm Regenbogen), Christof Drewes, Ralf Sander, Jakob Kros, Lutz Heinekamp, Maximilian Fröhling, Karsten Sander, Lukas Bendfeld, Sevio Henning, Kim-Lena Schaub, Torsten Hördemann und Dorothea Fiene. Foto: privat

Auf dem Friedhof am Holster Berg bei Nieheim hat Juprona, eine Initiative des Nieheimer Heimatvereins, die Vogelhäuschen und Fledermauskästen gereinigt und für die kommende Brutsaison vorbereitet. Juprona hat zurzeit etwa zehn aktive Mitglieder. Laut Christof Drewes, Landschaftsgärtner und ehrenamtlicher Leiter der Juprona, war der Großteil der Nistkästen sowie alle Fledermauskästen in der letzten Saison besetzt. Da diese teilweise von der Haselmaus als Winterquartier genutzt werden, hatte Drewes mit der Reinigungsaktion noch bis Anfang März gewartet. Zusätzlich hängten die jungen Leute noch weitere 50 neue Nistkästen auf, so dass inzwischen etwa 150 Brutmöglichkeiten für Singvögel auf dem Avenatura-Friedhof verteilt an den Bäumen hängen.

Diese Art des Grabschmucks gehört nicht in einen Begräbniswald. Foto: privat

Hergestellt wurden die aus Lärchenholz gebauten Nistkästen von Schülern der Schule unterm Regenbogen in Eversen. Und so waren auch der Schulleiter Reiner Conze, der zuständige Werklehrer Torsten Hördemann sowie die Schüler Kim-Lena Schaub und Sevio Henning bei der Frühjahrsaktion zugegen, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen und sich mit den jungen Leuten der Juprona auszutauschen. Dorothea Fiene, Mitarbeiterin des Avenatura-Friedhofes versorgte alle mit warmen Getränken und Brötchen. Sie wies noch einmal darauf hin, dass die Regeln des Friedhofs nur vergänglichen Grabschmuck zulassen: „Leider halten sich nicht alle an diese Vorgaben, so dass wir immer wieder Grabschmuck aus Plastik, Steine, sogar LED-Lichter und Kerzen von den Gräbern einsammeln müssen.“

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