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Tage der Entscheidung

Für 3700 Ukraine-Flüchtlinge in Bielefeld heißt es: Bleiben oder zurückkehren?

Bielefeld

Mit dem seit Mittwoch möglichen Bezug von Arbeitslosengeld II stehen die 3700 Ukraine-Flüchtlinge in Bielefeld jetzt vor ihrer persönlichen Bekenntnisfrage: Bleiben oder zurückkehren? Falls sie bleiben möchten, steht ihnen zum Einstieg in den Arbeitsmarkt ein ausgefeilter Beratungsapparat zur Seite.

Von Stephan Rechlin

Matthias Dainat und Ann-Kathrin Zarfl zeigen die Orte auf, an denen in Bielefeld Sprachunterricht erteilt wird. Foto: Stephan Rechlin

Matthias Dainat und Ann-Kathrin Zarfl von der Arbeitsagentur Bielefeld haben in den vergangenen Wochen die Flüchtlingsunterkünfte aufgesucht und mit mehr als 100 Menschen dort Beratungsgespräche geführt. Ihr vorläufiges Fazit: So gut wie alle geflüchteten Frauen verfügen über eine Berufsausbildung. Doch bevor sie in irgendeinem Unternehmen tätig werden können, müssen sie eine geeignete, feste Bleibe finden und eine zuverlässige Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder. Dainat: „In den Schulen klappt das schon hervorragend. Bei den Kita-Plätzen stoßen sie aber auf hohe Hürden.“ Der Mangel daran drohe zu einer ernsthaften Beschäftigungsbremse zu werden.

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