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Wentus GmbH und Sekundarschule im Dreiländereck Beverungen vereinbaren eine intensive Kooperation

Für eine gemeinsame Zukunft

Beverungen

Zunehmender Fachkräftebedarf, gleichzeitig sinkende Schülerzahlen sowie das Ziel der Schulen, ihren Schülerinnen und Schülern frühzeitig eine berufliche Orientierung zu bieten, bilden das Fundament für eine noch engere und verbindlichere Kooperation zwischen der Wentus GmbH aus Höxter und der Sekundarschule im Dreiländereck in Beverungen. Dies gilt insbesondere für die Industrie-Berufe, deren Fachkräftebedarf stark zunehmen wird.

Alle Beteiligten freuen sich auf die Kooperation (von links): Judith Hüsken, Annette Hennemann, Emily Mallok, Antje Watermeyer, Christof Renz. Foto: Wentus GmbH

Das war der Hintergrund und Gegenstand der Kooperationsvereinbarung, die in einem feierlichen, kleinen Rahmen gemeinsam unterzeichnet wurde. Ziel der Vereinbarung ist, „unentschlossenen“, aber interessierten Schülerinnen und Schülern Einblicke in Industrie-Berufe zu gewähren und sie dadurch für eine Ausbildung zu gewinnen. Gleichzeitig sollen Wege des Austausches auf „Erwachsenenebene“ stattfinden: Lehrerinnen und Lehrer sollen auf industrielle Fachkräfte stoßen, um Anforderungen der inhaltlichen Ausbildung zu kommunizieren. Fachkräfte der Wentus GmbH suchen auf der anderen Seite Schüler und Schülerinnen in ihrem Schulalltag auf und verstehen, in welchen sozialen Rahmenbedingungen potenzielle Auszubildende heute groß werden. Das erhöht das gegenseitige Verständnis, sind sich die Beteiligten einig. Auch Eltern wird die Chance gegeben, den möglichen neuen Ausbildungsbetrieb ihrer Kinder kennen zu lernen und mit Ausbildern und Personalreferenten ins Gespräch kommen. Die Erfahrung zeigt: Je mehr Eltern in die berufliche Ausbildung einbezogen werden, desto besser kann der herausfordernde Übergang von Schule zu Beruf gelingen.

„Hier kennt und grüßt man sich“

Die Wentus GmbH ist als mittelständischer Betrieb ein idealer Arbeitgeber für junge Menschen in Ausbildung. Die Strukturen sind freundlich-familiär und neben der Vermittlung fachlicher Expertise wird großen Wert auf die Vermittlung von Werten gelegt. „Hier kennt und grüßt man sich, wenn man sich begegnet“, das ist einer der beliebtesten Leitsprüche der Ausbilder bei Wentus.

Die Sekundarschule im Dreiländereck ist überregional durch ihr außerordentliches Engagement in Bezug auf die Berufsvorbereitung bekannt. Die Lehrerinnen Judith Hüsken und Annette Hennemann wurden beim Treffen mit Wentus-Geschäftsführer Christof Renz und Personalreferentin Antje Watermeyer von Emily Mallok mit ihrer Mutter und ihrem Großvater begleitet. Emily Mallok ist Schülerin der Sekundarschule und hat im Rahmen ihres zweiwöchigen Praktikums Wentus als Betrieb gewählt. Emily wünschte sich, Einblicke in die kaufmännische Arbeitswelt zu bekommen.

Fasziniert von großen Maschinen

Im Praktikum wurde ihr aber schnell klar, dass ein Bürojob für sie nicht in Frage kommt. Stattdessen wechselte sie zu den großen Extrusionsmaschinen, um dort zu lernen, wie man Verpackungsfolie herstellt. Emily Mallok war sofort fasziniert und führte ihr weiteres Praktikum mit großem Engagement durch. Kurz nach Beendigung des Praktikums flatterte bereits die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik im Personalbüro der Wentus GmbH ein. Die Wen-tus GmbH freut sich seither auf die erste weibliche Auszubildende in diesem Bereich und über den Erfolg dieser ersten Zusammenarbeit mit der Sekundarschule Beverungen.

Ausbildungsplätze sind zu vergeben

Wer noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsbetrieb ist, kann Kontakt zu Antje Watermeyer bei Wentus aufnehmen – Email: antje.watermeyer@wentus.de, Telefon 05271/689310. 2022 werden die Ausbildungen zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik angeboten, zum Anlagen- und Maschinenführer sowie als Medientechnologe Druck.

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