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Mittwoch stehen in Paderborn 30 Berufungsverhandlungen an – Bürgerinitiative sieht sich bestärkt

Gaspreisrebellen hoffen auf Erfolg vor dem Landgericht

Paderborn

1600 Gaskunden von Eon haben sich im Oktober 2004 geweigert, die für sie nicht nachvollziehbare Preiserhöhung zu akzeptieren. 17 Jahre später geht die daraus resultierende Auseinandersetzung des Konzerns mit den so genannten Gaspreisrebellen nun am Mittwoch, 1. September, vor dem Landgericht Paderborn (11 Uhr, Saal 203) möglicherweise in die letzte Phase. Dann stehen 30 Berufungsverhandlungen gegen Gaspreisrebellen an, die in erster Instanz Recht bekommen hatten.

Von Maike Stahl

Die Gründungsmitglieder der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ sehen gute Chancen für einen Erfolg vor dem Landgericht: Gerd Hartmann, Johannes Rosenkranz, Roswitha Köllner und Peter Kunze (von links) kämpfen seit 17 Jahren für faire Verbraucherpreise. Foto: Jörn Hannemann

„Inzwischen liegt das Gutachten zur Preisgestaltung von Eon vor, das das Gericht bereits 2017 zur Urteilsfindung in Auftrag gegeben hatte“, berichtet Roswitha Köllner, Sprecherin und Gründungsmitglied der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“, die sich 2004 gegründet hatte. „Nachdem wir Einblick in das Gutachten nehmen durften, sind wir optimistisch. Aufgrund dieses Gutachtens kann der Richter die Berufung eigentlich nur abweisen.“

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