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CDU-Fraktion Schloß Holte-Stukenbrock erwartet zur Schaffung verkehrstechnischer Infrastruktur Landes- und Bundesmittel

Gedenkstätte besser anbinden

Schloß Holte-Stukenbrock

Der Ausbau der Gedenkstätte Stalag 326 VI K in Stukenbrock-Senne wird für die Stadt einige Herausforderungen mit sich bringen. Die CDU-Fraktion wird daher in der nächsten Ratssitzung beantragen, dass die Verwaltung auf die zuständigen Behörden und Einrichtungen einwirken soll, um die verkehrstechnischen Infrastrukturen – insbesondere die Anbindung des Radwegenetzes und ein verbesserter ÖPNV – anzupassen.

Auf dem Gelände des ehemaligen Stalag 326 VI K in Stukenbrock-Senne soll in den kommenden Jahren eine Gedenkstätte von gesamtstaatlicher Bedeutung entstehen. Dazu bedarf es auch einer besseren Anbindung an den ÖPNV und das Radwegenetz. Foto: Monika Schönfeld

Auf kommunaler Ebene soll die touristische Infrastruktur überprüft und ein Marketingkonzept erstellt werden, das die besonderen Möglichkeiten der Gedenkstätte zur Außendarstellung der Stadt mit einbezieht.

Zur Begründung heißt es: Der Aufbau der Gedenkstätte Stalag nimmt nun Formen an, die Bundes- und Landesregierung haben Fördermittel in Millionenhöhe freigestellt. Kommunalpolitisch muss dieses Projekt engmaschig begleitet werden. Die finanzielle Begleitung durch die Stadt, mittel- und langfristig, muss in einem überschaubaren Rahmen bleiben. Insbesondere die Bürgerinnen und Bürger aus Stukenbrock-Senne müssen intensiv mit in die Planung einbezogen werden.

In diesem Kontext sei der Anschluss der Gedenkstätte an den ÖPNV der Stadt und die Anbindung an den Bahnhof sowie die Anbindung an das Radwegenetz, insbesondere in den Stadtteil Stukenbrock, unabdingbar. Die Kosten für diese Projekte könnten und dürften nicht auf die Kommune abgewälzt werden. Deshalb müssten mit dem Ausbau der Gedenkstätte zwingend weitere Landes- und Bundesmittel fließen.

Weiter heißt es: Die Neugestaltung der Gedenkstätte ist aber auch eine Chance für unsere Stadt, sich als touristisches Ziel zu etablieren, diese Synergien müssen wir heben. Die touristische Infrastruktur – Hotels, Gaststätten, weitere Sehenswürdigkeiten – muss konsequent analysiert und ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang soll auch das Marketingkonzept unter Einbeziehung der Gedenkstätte überarbeitet werden.

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