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Tote Wildgans war mit dem hochansteckenden Virus infiziert

Geflügelpest in Bielefeld nachgewiesen

Bielefeld

Die Geflügelpest ist mittlerweile auch in Bielefeld angekommen. Nach Angaben der Stadt wurde das Virus bei einer tot aufgefundenen Wildgans nachgewiesen.

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Noch gibt es keine Aufstallpflicht in Bielefeld, doch Geflügelhalter sollten wachsam sein. Foto: dpa

Das Tier wurde am Donnerstag, 25. November, im Ortsteil Ummeln entdeckt. Auf Bielefelder Stadtgebiet sei es bei einem Vogel der erste positive Nachweis der hochpathogenen Variante des Influenzavirus. „Das verdeutlicht die aktuelle Bedrohungslage, dass das Virus aktuell jederzeit in einen Geflügelbestand eingetragen werden kann“, teilt Margit Schulte Döinghaus als Sprecherin der Bielefelder Stadtverwaltung mit. Gefährdet sei vor allem Geflügel in Freilandhaltung.

Mehrere Fälle der Geflügelpest waren bislang im Kreis Paderborn nachgewiesen worden. So mussten vor zwei Wochen in Delbrück-Westenholz vorsorglich 43.000 Junghennen und 7400 Puten getötet werden.

Noch gibt es in Bielefeld keine amtliche Aufstallpflicht, aber alle Geflügelhalter sollten wachsam bleiben und die Empfehlungen des Veterinäramtes beachten, die auf der Web-Seite der Stadt Bielefeld unter dem Stichwort „Geflügelpest“ eingestellt sind.

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