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Gesamtschule Brakel als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet

Gegen Diskriminierung und Mobbing

Brakel

Die städtische Gesamtschule Brakel trägt jetzt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Die Schülervertretung bestehend aus: Lukas Götz (Schülervertreter) Emely Düker (Schülervertreterin bei Antragstellung) Natalie Genz (stellvertretende Schülervertreterin), (hinten von links) Bürgermeister Hermann Temme, Adalbert Grüner, Schulleiterin Sandra Florsch und Helmut Lensdorf. Foto: Stadt Brakel

„Wir befinden uns noch ganz am Anfang eines steinigen Weges“, sagte die Leiterin der städtischen Gesamtschule Brakel, Sandra Florsch, bei der offiziellen Titelverleihung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Seit einigen Tagen darf sich die städtische Schule so nennen und „wir haben uns mit diesem Titel dazu entschlossen, jeglicher Art von Ausgrenzung konsequent zu begegnen“, erklärte Sandra Florsch weiter. Auch Bürgermeister Hermann Temme beglückwünschte die Gesamtschule in einer kleinen Feierstunde.

Großes Engagement der Schüler

Er sagte: „Ich finde es großartig, dass sich die gesamte Schulgemeinschaft für Toleranz und ein respektvolles Miteinander an ihrer Schule stark macht und dass bereits junge Menschen, ein so großes Engagement zeigen.“ Er hob weiter hervor, dass die Brakeler Schule mit dieser Bereitschaft, gegen Rassismus, Diskriminierung und Mobbing vorzugehen, ein Zeichen setze, das gerade in der heutigen Zeit, von großer Bedeutung sei. Dieser Einsatz verdiene große Anerkennung, der Titel sei von hohem Stellenwert, meinte der erste Bürger der Stadt.

Schüler fassten den Entschluss

Bereits 2019 fassten die Schülerinnen und Schüler selbst den Entschluss, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden zu wollen. Die Idee wurde an die Vertrauenslehrer, Sebastian Fabich und Andrea Redeker, herangetragen, die diese unterstützten. Auch die Schulleitung hat die Initiative von Beginn an wohlwollend begleitet. Als Paten für die Begleitung bis zum Titel und darüber hinaus, hatte sich die Schülervertretung für Adalbert Grüner und Helmut Lensdorf entschieden, die auch beide spontan zugesagt hatten. „Immer wenn man Unrecht sieht, muss man aufstehen, das ist nicht immer leicht“, sagte Adalbert Grüner, der die Schüler und Schülerinnen ermunterte, als Vorbilder in der Gesellschaft zu fungieren. Auch Helmut Lensdorf erklärte, er habe die Patenschaft gerne übernommen und werde auch in Zukunft seinen Beitrag leisten. Auch er hob hervor, wie wieviel Mut, Verstand und Herz es oft erfordere, Zivilcourage zu zeigen. „Dass wir von nun an Courage-Schule sind, ist für uns erst der Anfang. Es sind weitere Projekte und Unterrichtsinhalte zum Thema Rassismus und Diskriminierung geplant“, sagte Sandra Florsch.

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