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Windpark an Gauseköte stößt bei Bürgern auf Kritik – Schlänger Ausschuss berät an diesem Dienstag

Gegenwind für Stephan Prinz zur Lippe

Schlangen/Detmold

Stephan Prinz zur Lippe bläst bei seinem Plan einen Windpark an der Gauseköte zu errichten, kräftiger Wind entgegen. Vertreter der Stadt Detmold kündigten am Freitagabend bei einer Infoveranstaltung an, dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen zu versagen. Das Thema Windenergieanlagen wird an diesem Dienstag auch in Schlangen beraten, wenn der Aussschuss für Gemeindeentwicklung tagt.

Von Uwe Hellberg

Stephan Prinz zur Lippe (links) bemühte sich in Berlebeck, den Bürgern seine Pläne für einen Windpark an der Gauseköte zu erklären. Ihn unterstützten Jan Lackmann und Marcel Welsing vom Unternehmen Westfalenwind. Foto: Uwe Hellberg

Wie mehrfach berichtet, will Stephan Prinz zur Lippe insgesamt 13 Windenergieanlagen auf Flächen der Städte Detmold, Horn-Bad Meinberg und der Gemeinde Schlangen errichten lassen, die vom Unternehmen Westfalenwind betrieben werden sollen. Der Rechtsanwalt erwartet hierdurch Einnahmen, die er als Waldbesitzer nicht mehr erzielen kann, weil der Wald durch Trockenheit und Borkenkäferplage zu sehr geschädigt ist. Sechs der 13 Anlagen sind auf Schlänger Gemeindegebiet vorgesehen, vier auf Detmolder Fläche und drei in Horn-Bad Meinberg.

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