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Bürger- und Energiestiftung Lichtenau hat 2020 Projekte mit 103.600 Euro gefördert

Geld von Windkraftbetreibern

Lichtenau

Auf der digitalen Sitzung der Bürger- und Energiestiftung Lichtenau ist das Kuratorium gewählt worden. Neu ins Kuratorium wurden dabei Frank Sander, Uwe Ahrens, Josef Hartmann und Stefan Knoop berufen.

Vorstand und Kuratorium der Bürgerstiftung (von links): Franz Münstermann, Frank Sander, Uta Lutze, Reinhard Piepenbrock, Karl Walker, Stefan Knoop, Ute Dülfer, Uwe Ahrens, Christiane Meyer, André Michels, Jürgen Amediek und Anja Ebner. Es fehlt Josef Hartmann. Foto: Nicki Knoop

Als geborenes Mitglied gehören dem Kuratorium außerdem Bürgermeisterin Ute Dülfer sowie André Michels als Vertreter des Beirats der persönlichen Stifter und Jürgen Amediek als Vertreter des Beirats der Windkraftanlagenbetreiber an. Markus Dürkes und Annegret Meyer hatten sich nicht wieder zur Wahl gestellt.

Auch im Vorstand gab es eine Veränderung. Neben dem Vorsitzenden Reinhard Piepenbrock, Franz Münstermann, Karl Josef Walker, Uta Lutze und Christiane Meyer wurde Anja Ebner neu in den Vorstand gewählt. Willi Pauli war nicht erneut zur Wahl angetreten.

Auf der Sitzung zog Piepenbrock Bilanz. Wurden 2019 noch 31 Projekte durch die Bürger- und Energiestiftung unterstützt, waren es 2020 noch 23. Der komplette Zusammenbruch des Vereinslebens, bedingt durch die Corona-Pandemie, und damit der Schmiede für Projektideen ist dieser Rückgang vornehmlich geschuldet. Insgesamt wurde 2020 eine Fördersumme von 103.598 Euro zugesagt.

Seit Gründung 440.000 Euro ausgeschüttet

Die Themenpalette der geförderten Projekte ist breit gefächert: Natur- und Umweltschutz sowie Landschaftspflege (3 Projekte), gesundheitliche Vorsorge (1), Jugend- und Altenpflege (2), Kunst und Kultur (3), Denkmalpflege und -schutz (1), Erziehung und Berufsbildung (1), Sport (1), Heimatpflege und -kunde (5), traditionelles Brauchtum (3), Unterstützung hilfsbedürftiger Personen (2) und bürgerliches Engagement zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke (1). Seit Gründung 2016 wurden 116 Projekte mit einer Gesamtsumme von 440.539 Euro unterstützt.

„Es ist ein Gewinn, dass sich die Windkraftbetreiber ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern bewusst sind und durch Spenden den Grundstock für die Arbeit der Stiftung stellen. Es ermöglicht Vereinen und Initiativen im Stadtgebiet, durch eine einfache Antragsstellung Mittel für Projekte zu erhalten, die sonst vielleicht gar nicht umgesetzt werden können“, sagte Piepenbrock.

Informationen zur Antragsstellung und der Arbeit der Stiftung sind unter www.buergerenergiestiftung-lichtenau.de erhältlich.

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