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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Wochenende: Wert sinkt auf 26 am Sonntag und auf 21,1 am Sonntag – Appell des Landrats

Geschafft! Inzidenz zum fünften Mal unter 35: Lockerungen ab Montag

Paderborn/Salzkotten

Wie erhofft und auch erwartet: Am Samstag lag die Wocheninzidenz im Kreis Paderborn abermals unter dem wichtigen Schwellenwert von 35. Damit sind die notwendigen fünf Werktage am Stück erreicht, um die nächsten Lockerungsschritte der Stufe 1 zu gehen. Diese treten zwei Tage später, also am Montag, in Kraft.

Von Lars Rohrandt

Proben für Corona-Tests werden in einem Labor für die weitere Untersuchung vorbereitet (Symbolbild). Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Am frühen Samstagabend veröffentlichte das Land NRW dies auch unter www.mags.nrw.de/inzidenzstufe. Damit wurde es rechtsverbindlich festgestellt.

Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) und das Robert-Koch-Institut (RKI) wiesen am Samstagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 26 und am Sonntagmorgen von 21,1 für den Kreis Paderborn aus (Datenstand 0 Uhr), was 80 bzw. 65 Corona-Fällen entspricht. Am Freitag lag die Inzidenz bei 32,5, am Samstag vor einer Woche bei 34,8 und vor einem Monat bei 93,9.

Die Kreisverwaltung hatte am Freitag den 158. Todesfall und 11 Neuinfektionen gegenüber dem Vortag bekannt gegeben (Stand 11 Uhr). Bis Samstag, 16 Uhr, kamen 5 weitere Fälle hinzu.

Im Kreis Höxter geht es bereits seit Freitag lockerer zu, die Lipper sind diesen Samstag gefolgt.

Paderborns Landrat Christoph Rüther (CDU) appellierte in einer Mitteilung des Kreises, mit den zurückgewonnenen Freiheiten weiter verantwortungsvoll umzugehen: „Wir haben das gemeinsam hinbekommen. Wir freuen uns gemeinsam über so viel vermisste Normalität. Passen wir gemeinsam weiter auf. Die Pandemie ist noch nicht vorbei.“

Diese Regelungen der NRW-Coronaschutzverordnung gelten zum Beispiel in der Stufe 1:

Kontaktbeschränkungen: Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt; außerdem für 100 Personen mit Test aus beliebigen Haushalten

Gastronomie: wenn Landesinzidenz ebenfalls unter 35: auch Innengastronomie ohne Test

Kultur: Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 1.000 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachbrettmuster; ab 1. September: Musikfestivals mit bis zu 1000 Zuschauern mit Test und genehmigtem Konzept

Sport: außen und innen Kontaktsport mit bis zu 100 Personen mit Test; außen über 1000 Zuschauer, max. 33 Prozent der Kapazität, innen bis zu 1000 Zuschauer mit Test, max. 33 Prozent der Kapazität; wenn Landesinzidenz ebenfalls unter 35: Innensport ohne Test; ab 1. September: Sportfeste ohne Personenbegrenzung mit genehmigtem Konzept mit Test

Freizeit: Freibäder ohne Test, Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen bis zu 100 Personen mit Test

Große Festveranstaltungen: ab 1. September: Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. bis zu 1000 Besucher; wenn Landesinzidenz ebenfalls unter 35: ohne Besucherbegrenzung

Lesen Sie auch unseren Überblick „Das gilt in NRW“.

Inzidenzwerte im Kreis Paderborn und Schwellenwerte im Bund und in NRW

Angesichts sinkender Corona-Zahlen wurden in NRW Ende Mai Öffnungen und Lockerungen in zahlreichen Bereichen erlaubt. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung (PDF auf der Website des Landes) enthält drei Stufen von Inzidenzwerten, die unterschiedliche Öffnungsschritte für die Kommunen vorsehen: Stufe 1 (unter 35), Stufe 2 (35 bis 50) und Stufe 3 (50 bis 100). Dabei muss die Inzidenz diese Schwellenwerte an fünf Werktagen hintereinander unterschreiten. Die Öffnungsschritte treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Die offiziellen Werte sind ausschlaggebend, wenn es um die Reduzierung und Verschärfung von Schutzmaßnahmen geht. Maßgeblich sind laut Infektionsschutzgesetz des Bundes, das mit der so genannten Notbremse am 23. April in Kraft trat (§ 28b hier im Wortlaut), und laut der aktuellen NRW-Schutzverordnung die Inzidenzwerte, die das RKI in einer Tabellendatei auf dieser Website veröffentlicht: https://www.rki.de/inzidenzen. Hier folgen die vergangenen sieben Werte für den Kreis Paderborn: 21,1 (Sonntag) – 26,0 – 32,5 – 27,9 – 30,9 – 34,8 – 36,1. Dabei handelt es sich jeweils um die tagesaktuell gemeldeten Werte, die nicht zu verwechseln sind mit denen nach Meldedatum beim LZG. Diese steigen durch Nachmeldungen rückwirkend. Sie sind hier auf der Website des Landeszentrums aufgelistet und dort über folgende Einstellungen zu finden: „Paderborn > Verlauf > alle Fälle > 7 Tage > pro 100.000“.

Das NRW-Gesundheitsministerium veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen und veränderte Einstufungen sowie deren Wirksamkeitsdatum täglich aktuell unter www.mags.nrw.de/inzidenzstufe (direkt zum PDF). Die Veröffentlichungen sind rechtsverbindlich und ersetzen die bisherige Allgemeinverfügung zur Lockerung oder Verschärfung von Maßnahmen des Ministeriums.

Lesen Sie auch unseren Überblick „Das gilt in NRW“.

Inzidenzwert: Blick in die Nachbarkreise

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am Sonntag, 13. Juni, bei 18,9 (Vortag: 19,8) und in Deutschland bei 17,3 (18,3). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 23,6 (23) – Hochsauerlandkreis 19,2 (21,9) – Höxter 20,7 (15,7) – Lippe 12,4 (18,4) – Soest 14,2 (11,9).

Inzidenzwert: Kommunen im Kreis Paderborn

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand: Samstag, 12 Juni, 16 Uhr):

Altenbeken 0 (Freitag: 0) – Bad Lippspringe 30,8 (30,8) – Bad Wünnenberg 57,6 (90,5) – Borchen 14,9 (29,9) – Büren 13,9 13,9) – Delbrück 6,3 (12,5) – Hövelhof 0 (0) – Lichtenau 85,1 (94,6) – Paderborn 22,4 (31,7) – Salzkotten 36,1 (40,1).

Auf dem Dashboard gibt der Kreis unter dem Reiter „Copyright“ Erläuterungen zur Sieben-Tages-Inzidenz (siehe dazu auch unten „Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug“).

Impfzahlen

Laut Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat es im Kreis Paderborn bis einschließlich Donnerstag, 10. Juni, folgende Impfungen gegeben.

– in den Arztpraxen: 64.190 (Mittwoch: 63.246) Erstimpfungen, 19.083 (17.521) Folgeimpfungen, 22.782 (20.953) vollständig geimpft (Folgeimpfungen + „Johnson & Johnson“-Impfungen)

– im Kreis-Impfzentrum in der Salzkottener Sälzerhalle: 59.167 (59.166) Erstimpfungen, 47.843 (46.756) Folgeimpfungen, 47.854 (46.767) vollständig geimpft (Folgeimpfungen + „Johnson & Johnson“-Impfungen)

– mobile Teams: 12.107 (12.107) Erstimpfungen, 10.526 (10.526) Folgeimpfungen, 10.869 (10.869) vollständig geimpft (Folgeimpfungen + „Johnson & Johnson“-Impfungen)

Inklusive Impfungen in Krankenhäusern haben laut Kreisverwaltung 153.281 Personen (49,8 Prozent der Bevölkerung) eine Erstimpfung und 87.318 (28,4) eine Folgeimpfung erhalten. Vollständig geimpft sind 91.425 Personen (29,7). Nicht enthalten sind in den Zahlen die Impfungen von Betriebs- und Privatärzten, die seit dem 7. Juni mitimpfen.

www.corona-kvwl.de/impfbericht

Dashboard des Kreises Paderborn zu Corona-Impfungen

Hintergrund

Weitere Informationen

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung. Hier geht es direkt zum neuen Infektionsschutzgesetz, § 28b. Was die bundeseinheitliche sogenannte Notbremse regelt, ist hier zusammengefasst.

Infektionsschutzgesetz § 28b:Bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) bei besonderem Infektionsgeschehen, Verordnungsermächtigung

(1) Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut veröffentlichte Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) den Schwellenwert von 100, so gelten dort ab dem übernächsten Tag die folgenden Maßnahmen: [...] Das Robert Koch-Institut veröffentlicht im Internet unter https://www.rki.de/inzidenzen für alle Landkreise und kreisfreien Städte fortlaufend die Sieben-Tage-Inzidenz der letzten 14 aufeinander folgenden Tage. Die nach Landesrecht zuständige Behörde macht in geeigneter Weise die Tage bekannt, ab dem die jeweiligen Maßnahmen nach Satz 1 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt gelten. Die Bekanntmachung nach Satz 3 erfolgt unverzüglich, nachdem aufgrund der Veröffentlichung nach Satz 2 erkennbar wurde, dass die Voraussetzungen des Satzes 1 eingetreten sind.

(2) Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen des Absatzes 1 an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen des Absatzes 1 außer Kraft. Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der nach Satz 1 maßgeblichen Tage. Für die Bekanntmachung des Tages des Außerkrafttretens gilt Absatz 1 Satz 3 und 4 entsprechend. Ist die Ausnahme des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 4 Halbsatz 2 Buchstabe b wegen Überschreitung des Schwellenwerts von 150 außer Kraft getreten, gelten die Sätze 1 bis 3 mit der Maßgabe entsprechend, dass der relevante Schwellenwert bei 150 liegt.

Und hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona. Ein Überblick der aktuellen Regelungen findet sich hier: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw. Hier geht es direkt zur aktuellen Fassung der Coronaschutzverordnung (gültig ab 28. Mai; PDF). Darin:

I. Allgemeiner Teil – §1: Zielsetzung, Anwendungsbereich

(4) Im Hinblick auf das Infektionsgeschehen regelt diese Verordnung die erforderlichen Schutzmaßnahmen bezogen auf drei Stufen:

1. die Inzidenzstufe 1, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 vorliegt,

2. die Inzidenzstufe 2, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 vorliegt,

und 3. die Inzidenzstufe 3, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 vorliegt.

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen und veränderte Einstufungen sowie deren Wirksamkeitsdatum sowie die für das Land geltende Inzidenzstufe täglich aktuell unter www.mags.nrw.de/inzidenzstufen.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.

Erläuterung des LZG zur Inzidenz: „In die 7-Tage-Inzidenz geht die Anzahl aller Fälle ein, deren Meldedatum innerhalb der vergangenen 7 Tage vor dem Berichtszeitpunkt fällt. Bei der Eingabe von Fällen in das Infektionsmeldesystem wird jedem Falldatensatz ein Meldedatum zugewiesen. Dabei handelt es sich um dasjenige Datum, an dem das zuständige Gesundheitsamt erstmalig von dem betreffenden Fall Kenntnis erhalten hat.“

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

Kreis Paderborn: „Die Sieben-Tages-Inzidenz ... ist ein wichtiger Indikator für den Stand und die Entwicklung der Pandemie. Laut Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist der Inzidenzwert, der täglich vom Landeszentrum für Gesundheit (LZG) für die Kreise und kreisfreien Städte veröffentlicht wird, maßgeblich für eine Verschärfung bzw. Lockerung der Schutzmaßnahmen. Deshalb veröffentlichen wir als Inzidenzwert für den gesamten Kreis den vom LZG ausgewiesenen Wert. Für die Städte und Gemeinden veröffentlichen wir kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen. ... Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden. So meldet der Kreis Paderborn Personen mit einem positiven Schnelltest (POC-Test) als Infektionsfall und veröffentlicht diese, noch bevor er durch einen PCR-Test bestätigt wurde. Das LZG veröffentlicht hingegen gemäß den bundesweiten RKI-Vorgaben Infektionsfälle mit einem positiven PCR-Test. Alle Beteiligten sind grundsätzlich bemüht, diese Abweichungen möglichst gering zu halten. Sie sind aber teils aufgrund der Abläufe im Meldeprozess, teils aber auch aus den unterschiedlichen Aufgabenstellungen der verschiedenen Ebenen nie gänzlich vermeidbar.“ Quelle: Kreis Paderborn (Reiter „Copyright“)

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