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Schüler des Gymnasiums Steinheim recherchieren vor Ort

Geschichte pur: Kurs besucht Weimar

Steinheim

Weimar in Thüringen war kürzlich das Ziel für eine Exkursion des Projektkurses „Weimar: Hoch- und Tiefpunkte deutscher Kultur“ der Fächer Deutsch und Geschichte am Städtischen Gymnasium Steinheim in der Stufe Q1. Während der Exkursion hatten die Schüler vor Ort die Möglichkeit, zu ihren Projekten zu recherchieren.

Im Bücherkubus: Die Lehrer Silvia Bruns und Dirk Brödling (sitzend) mit (von links) Sophie Schmidt, Hannah Tebbe, Muhammed Faruk Öztürk, Fin Schröder und Mauritz Jürgens. Foto: Privat

An Möglichkeiten für Projektideen mangelt es nicht: Goethe und Schiller lebten und arbeiteten beide in Weimar, die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek oder das Nationaltheater sind ebenso wie die Bauhaus-Universität feste Bestandteile der Stadt und die Gedenkstätte Buchenwald erinnert an die schrecklichen Taten der NS-Zeit, aber auch der der sowjetischen Besatzungsmacht, die das Konzentrationslager zwischen 1946 und 1950 unter anderem für politische Gegner weiterbetrieb.

In kleinen Gruppen stellten die Schüler ihre Themen wie „NS-Architektur in Weimar“ oder „Goethes Leben“ vor. Später besuchten sie die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Die Gruppe erhielt eine ausführliche Führung über das Gelände, unter anderem durch das Krematorium oder den Platz, an dem früher die Häftlinge leben mussten.

Auch die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek wurde besucht. Hier werden Moderne und Vergangenheit durch einen Neubau und das ursprüngliche Gebäude vereint. Zudem waren Besuche im Goethemuseum und in den Wohnhäusern Goethes und Schillers vorgesehen. Hier wurde durch Führungen die Arbeits- und Lebensweise der beiden ehemaligen Weimarer Bürger nahegebracht.

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