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Prozess gegen Beverunger: Familie bezichtigt ihn der Vergewaltigung

Gewalterfahrung für die Ex-Frau nichts Neues

Beverungen

Wenn Kinder sexuell missbraucht werden, gibt es meistens nur zwei Zeugen: das Opfer und den Täter. Und genau das macht es später den Gerichten schwer, herauszufinden, was genau passiert ist – und ob es überhaupt passiert ist. Der Prozess gegen einen 51-Jährigen aus Beverungen steht auch vor solchen Hürden.

Von Ulrich Pfaff

Der 51-jährige Beverunger, der seine Tochter vergewaltigt haben soll, steht vor der der 5. großen Jugendkammer des Landgerichts Paderborn. Foto: Jörn Hannemann

Der Beverunger, der seit Dienstag vor der 5. großen Jugendkammer des Landgerichts Paderborn steht, soll seine eigene Tochter vergewaltigt haben, und zwar vor fast sechs Jahren, als sie elf war. Der Vorfall soll sich in seiner Wohnung nach einer Familienfeier abgespielt haben: Bisher geht die Anklage davon aus, dass der 51-Jährige damals das Mädchen züchtigen wollte, weil es ihm mit einem Messer drohte – aus Angst, der Vater wollte sie schlagen. Am zweiten Prozesstag berichteten die Schwester und die Mutter der jetzt 17-Jährigen, wie die Sache nach mehreren Jahren ans Licht gekommen war, und offenbarten dabei das, was Verteidiger Franz Zacharias bereits am ersten Verhandlungstag als „sehr heikle Familienverhältnisse“ umschrieben hatte.

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