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Neues Format für KonfiCamp des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho

Gruppen sind per Stream verbunden

Vlotho/Bad Oeynhausen/Löhne

Trotz der Pandemie konnten mehr als 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus sieben Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho das KonfiCamp gemeinsam feiern – allerdings getrennt in den einzelnen Gruppen und per Video-Stream verbunden.

Von Christopher Deppe

Die Konfis kommen auch vor den Kirchen zusammen. Foto:

Nach monatelanger Vorbereitung und ständiger Ungewissheit, in welchem Rahmen es tatsächlich stattfinden kann, haben jetzt mehr als 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus sieben Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho das KonfiCamp gefeiert – wegen der Pandemie in den jeweiligen Gruppen, aber dennoch zusammen.

Möglich wurde das dezentrale KonfiCamp durch das „Studio“ im Evangelischen Gemeindezentrum Uffeln, aus dem in alle teilnehmenden Gemeinden gestreamt wurde. Das ehrenamtliche Technikteam hatte eine ganze Woche lang ein Fernsehstudio mit aufwendiger und komplexer Videotechnik aufgebaut, aus dem die Moderatorinnen Nele Söffker und Neele Pierburg souverän durch die Großveranstaltung führten. Per Skype und Discord ging das Signal zu den Gemeinden, die vor Ort in ihren Gemeindehäusern per Beamer das Video an die Leinwand geworfen hatten.

Es gibt Live-Moderation aus dem Gemeindehaus. Foto: Evangelischer Kirchenkreis Vlotho

Katrin Eckelmann, Synodaljugendreferentin im Kirchenkreis: „Ein riesiges Dankeschön geht an die rund 50 Ehrenamtlichen, ohne die das nicht möglich gewesen wäre; egal ob im Studio in Uffeln oder draußen in den Gemeinden.“

Dezentrale Variante

Die Vorbereitung auf dieses KonfiCamp sei ganz anders und ungewiss gewesen „weil wir vor einem halben Jahr noch nicht erahnen konnten, unter welchen Bedingungen das Camp tatsächlich stattfinden kann. Deshalb haben wir uns frühzeitig für die dezentrale Variante mit dem Livestream entschieden, um trotzdem eine gemeinsame Zeit zu verbringen und den Konfirmandinnen und Konfirmanden zu zeigen: Es gibt noch mehr Jugendliche im Kirchenkreis als die eigene Konfigruppe. Und das spendet Gemeinschaft“, so Eckelmann weiter.

Pfarrer Torsten Willimczik

Besonderes Highlight war die gemeinsame Gameshow am Abend, die die Konfis aus Exter für sich entscheiden konnten. In unterschiedlichen Spielen, die aus dem Studio erklärt wurden, setzten sie sich gegen die anderen Gruppen aus St. Stephan, Valdorf-Wehrendorf, Rehme, Wichern, Möllbergen und Uffeln durch.

In der Kirche wird gespielt. Foto: Evangelischer Kirchenkreis Vlotho

„Richtig beeindruckt hat mich die Leidenschaft, mit der alle Konfis dabei waren und um den Titel gekämpft haben. Das haben wir im Studio richtig gemerkt, dass richtig Stimmung rüberkam, auch wenn jede Gruppe an ihrem Ort die Spiele gespielt hat“, sagt Moderatorin Nele Söffker.

Nachts in der Kirche

Neben den zentralen gemeinsamen Einheiten und der Gameshow gab es für jede Konfigruppe auch thematische Einheiten und Bastelaktionen. „An diesem Wochenende konnten die Konfis als Gruppe richtig gut zusammen finden und abgesichert durch Coronatests eine unbeschwerte Zeit haben und dabei etwas über Gott und seine Botschaft an uns lernen: Du bist wundervoll, so wie du von Gott geschaffen bist“, fasst Pfarrer Torsten Willimczik aus Möllbergen das Thema zusammen.

So sieht der Regieraum aus. Foto: Evangelischer Kirchenkreis Vlotho

Viele Konfis übernachteten im eigenen Gemeindehaus oder in der Kirche, in einigen Gemeinden wurde sogar gezeltet. Als gemeinsamen Abschluss hatte das KonfiCamp-Team einen Gottesdienst in der St. Stephans-Kirche in Vlotho organisiert.

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