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Fusion der Standorte Paderborn und Bielefeld zur KEFB Ostwestfalen hat Raum für neue Ideen gegeben

Gut zusammengewachsen

Paderborn/Bielefeld

Bei der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung (KEFB) hat die Fusion der Standorte Paderborn und Bielefeld zur KEFB Ostwestfalen das vergangene Jahr bestimmt. Es war die erste große Herausforderung für Daniel Burghardt, der die Leitung der Bildungseinrichtung 2020 übernommen hatte. Sein Fazit: „Unsere Fusion war erfolgreich.“

Daniel Burghardt leitet die KEFB Ostwestfalen seit dem vergangenen Jahr und ist dank guter technischer Ausstattung räumlich flexibel. Foto: Heiko Appelbaum

Schon die Namensfindung für das neue Konstrukt war durch ein Miteinander der Teammitglieder aus Paderborn und Bielefeld geprägt. „Wir haben uns in einem kreativen und demokratischen Prozess gemeinsam für KEFB Ostwestfalen entschieden“, sagt Daniel Burghardt. Der anschließende operative Weg zum Zusammenschluss war mitunter steinig. „Vor allem die stetige Änderung der pandemischen Lage im Jahresverlauf hat uns vor diverse Hürden gestellt, aber im Nachhinein auch gestärkt“, sagt Daniel Burghardt und denkt dabei an die erfolgreiche Digitalisierung. Die Basis bildete in diesem Zusammenhang zunächst die gute Ausstattung der KEFB-Verwaltung sowie der Bildungsreferenten mit mobiler Informationstechnik. Eine Stärkung der Möglichkeit zum Homeoffice und die Etablierung zahlreicher Online-Kursangebote stehen mittlerweile ebenso auf der Haben-Seite.

„Wir haben aber festgestellt, dass unsere Kursteilnehmer nach wie vor Präsenzangebote bevorzugen, auch wenn digitale Kurse durchaus Vorteile, wie den Verzicht auf Wegstrecken zum Veranstaltungsort, haben“, sagt Daniel Burghardt. „Online-Bildungsangebote werden ein wichtiger Baustein in unserem umfangreichen Kursprogramm bleiben, auch um neue Kundengruppen zu erreichen.“ Organisatorisch anspruchsvoll sei für das aktuelle Jahr die oft nötige zweigleisige Planung: Die Durchführung eines Kurses in Präsenz ist zumeist die erste Wahl, auch wenn parallel oft die digitale Variante mit in Betracht gezogen wird.

„In unserem Team ziehen alle an einem Strang, was mich sehr freut“, sagt der Leiter. Ein Vorteil im Rahmen der OWL-Fusion sei, dass einige Mitarbeiter an beiden Standorten – Paderborn und Bielefeld – tätig sind und als wichtige Bindeglieder dienen, was wiederum das Gesamtkonstrukt KEFB Ostwestfalen stärke.

Gemeinsam wurde auch das neue Kursangebot erarbeitet. Hier achten die Verantwortlichen darauf, dass sowohl traditionelle Themen aus dem kirchlichen Kontext als auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen aufgegriffen werden. Und so finden sich im Programm Angebote zur Fastenzeit und für die Ehevorbereitung sowie Kurse, die sich an Flüchtlingsfamilien richten.

Ein Wunsch eint das gesamte Team der KEFB Ostwestfalen: In diesem Jahr soll endlich wieder ein Betriebsausflug in Präsenz stattfinden. Und das gemeinsame Feiern des Libori-Festes im Sommer wäre ein weiterer willkommener Anlass, sich persönlich zu treffen und auf die gelungene Fusion zurückzublicken.

www.kefb.de/ostwestfalen

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