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Streit um Straßensperrung in Bielefeld

Gymnasium am Waldhof schlägt Kompromiss vor

Bielefeld

In die Diskussion um die Straße Waldhof hat sich jetzt die Schulleitung des Gymnasiums am Waldhof eingebracht. Sie schlägt einen Kompromiss vor.

 

Das Gymnasium am Waldhof: Jetzt hat sich auch die Schulleitung in die Diskussion um die Sperrung der Straße eingebracht. Foto:

Die aktuelle Situation am Gymnasium sei nicht zufriedenstellend. Schulleiterin Caro Brauneis und ihr Stellvertreter Frank Weritz schildern die Situation: „Der Waldhof ist morgens, vor allem zwischen 7.30 und 8 Uhr, mit Autos verstopft. Die Autos stehen teils sehr lange, sind laut, mindern die Luftqualität und machen eine sichere Anreise mit dem Fahrrad unmöglich, ist die Straße doch selbst zu eng, ein Ausweichen auf den Bürgersteig verboten und ein Befahren des Radweges wegen der widerlaufenden Richtung nicht möglich. Sich öffnende Türen erhöhen zudem das Gefahrenpotenzial.“

Der dortige Zebrastreifen werde nach der Rushhour sehr häufig ignoriert: Viele Autos fahren – teils mit erhöhter Geschwindigkeit – den Waldhof entlang und würden den Zebrastreifen, der unmittelbar vor unserem Haupteingang zur Hauptverkehrsachse der Schüler/innen gehört, nicht im Blick haben.

Schulleiterin Caro Brauneis und ihr Stellvertreter Frank Weritz haben folgende Vorschläge, die laut ihrer eigenen Aussage vielleicht auch als Kompromiss verstanden werden können:

1.) An der Kreuzung Obernstraße/Waldhof ein absenkbarer Poller, der nur zwischen 7.30 und 8 Uhr den Waldhof sperrt. Damit wäre eine sichere Ankunft der Schüler/innen gewährleistet. Der später folgende Altstadt-Verkehr hätte Zugang zu den Parkhäusern;

2.) Geschwindigkeitsminderung durch - Rüttelschwellen an der Kreuzung Obernstraße/Waldhof, vor der Einfahrt von Ratsgymnasium und Gymnasium am Waldhof sowie am Zebrastreifen; alternativ, falls die Rüttelschwellen zu laut sein sollten:

- Fahrbahnverengungen an den besagten Stellen.

Auch das Gymnasium am Waldhof hätte sich an dem Projekt altstadt.raum beteiligt und setze sich für Umweltschutz ein.

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