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Kommentar zur Situation der Gesamtschule und der starken Konkurrenz aus Steinhagen

Halles Schulpolitik muss sich ehrlich machen

Der neue Schulentwicklungsplan ist ein Aufbruchsignal, um die Probleme an der Haller Gesamtschule grundlegend anzugehen. Die Lage ist ernst, stellt der WB-Kommentator fest.

Von Stefan Küppers

Blick auf die Gesamtschule Halle, die deutlich mehr Anmeldungen benötigt. Foto: Küppers

Dass Halles Gesamtschule mit Akzeptanzproblemen bei einer größeren Zahl von Eltern zu kämpfen hat, ist an steil und stetig sinkenden Anmeldezahlen mittlerweile über Jahre zu beobachten gewesen. Zur Erinnerung: Diese im Streit mit allen Nachbarkommunen und dem Kreis durchgesetzte Schule sollte nachhaltig dafür sorgen, dass Haller Kinder weitgehend in Halle bleiben. Eingetreten ist das Gegenteil. Aufgegeben wurden damals Haupt- und Realschule, die zusammen auf fünf Züge mit 140 bis 150 Schülern je Jahrgang kamen. Jetzt hat man eine Gesamtschule, die bereits im zweiten Jahr hintereinander nur noch eine Dreizügigkeit (zuletzt 67 Anmeldungen) schafft. Das ist die Lage.

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