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Hebammen trainieren Notfälle an der FH Bielefeld

Bielefeld

Es ist still im Skills Lab der Hebammenwissenschaft, dem Labor für fachpraktische Übungen an der Fachhochschule Bielefeld. Bis auf ein leicht schepperndes, unregelmäßiges „Klonk“. Es ertönt aus einem der Smartphones, auf die eine Gruppe Studierender konzentriert schaut und tippt.

Prof. Dr. Annette Bernloehr (links), eine der Projektleiterinnen des Forschungsprojekts und Studiengangleiterin des praxisintegrierten Bachelorstudiengangs an der FH, betreut die angehenden Hebammen wie hier Sarah Schembecker bei der Nutzung der [email protected] Foto: Patrick Pollmeier/FH Bielefeld

Die angehenden Hebammen sind nicht etwa mit einem Messenger-Dienst oder Social-Media-Kanal beschäftigt. Nein, sie ziehen gerade eine Spritze auf! Rein virtuell. Eine Studentin hält ihr Smartphone über einen leeren Untersuchungstisch, dieser erscheint auf ihrem Display. Aber nicht nur das: Auf dem digitalen Tisch sind zudem medizinische Materialien wie Desinfektionsmittel, Einmal-Handschuhe, Trägerlösungen, Kanülen und ein Medikament zu sehen. Die Studierenden müssen alles in der richtigen Reihenfolge und Menge auswählen. Auch das Verfallsdatum der Flüssigkeiten muss geprüft werden. Kurze Überlegung, ein Tipp auf das Display: „Klonk“. Die Auswahl war richtig.

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