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Kinder und Jugendliche mit MINT-Interessen werden in Steinheim mit dem Luise-Holzapfel-Preis geehrt

Hellen Köpfen schmeckt dieser Apfel

Steinheim/Kreis Höxter

Wie spannend der Bereich MINT in Wirklichkeit ist und vor allem wie viel Spaß er vermitteln kann, wurde nun in der Stadthalle Steinheim bei der Verleihung des Luise-Holzapfel-Preises deutlich.

Freuen sich sehr darüber, dass alle drei Plätze in der Altersstufe EF-Q2 an die Brede gehen (von links): Lehrerin Ida Tewes, Lena Reinold und Lena Knipping (3. Preis), Ricardo Martens (1. Preis), Lara Oesselke und Evelyn Welling (2. Preis) sowie MINT-Koordinatorin Birgit Niemann. Foto: Kai Hasenbein/Schulen der Brede

MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – lässt manche Menschen nur beim Aussprechen dieser Ausbildungsfelder erschaudern. Der Verein Natur und Technik und der Kreis Höxter hatten das Programm bei der Preisverleihung auf die Beine gestellt. „Unsere Gesellschaft braucht helle Köpfe wie Euch. Schließlich sind die Themen Artensterben, Insektensterben, Nachhaltigkeit und Klimawandel sehr ernst. Wir alle stehen vor großen Herausforderungen. Doch wenn ich heute sehe, mit wie viel Energie und Herz Ihr bei der Sache seid, dann bin ich mir sicher, dass wir sie gemeinsam bewältigen“, brachte stellvertretende Landrätin Lena Volmert ihre Begeisterung über die Leistungen der Kinder und Jugendlichen zum Ausdruck. „Die großartige Beteiligung ist wirklich der beste Beweis, dass der Luise-Holzapfel-Preis einen festen Platz in der MINT-Förderung unserer Kinder und Jugendlichen hat.“

MINT-Kompetenzen und Kompetenzfelder

Nils Dorn vom Vorstand des Vereins Natur und Technik machte noch einmal die Bedeutung des Preises deutlich: „Mit der Benennung nach Luise Holzapfel möchten wir zeigen, dass aus dem Kreis Höxter heraus MINT-Kompetenzen und Kompetenzfelder entstehen können. Sie hat sich damals unter großer Anstrengung ihre Anerkennung erworben und dadurch wissenschaftliche Erfolge errungen.“

Wie besonders diese sind, wird auch schon durch den Preis selbst deutlich. „Der Weg zur Herstellung der Pokale ist auch hier von Erfindergeist, Akribie und Freude an der Sache geprägt gewesen“, erläuterte Dorn. Jeder einzelne Pokal ist Handarbeit von Frank Löneke, Drechsler und Schreiner aus Erkeln. Der Pokal hat die Form eines Apfels, die Blüten und Stiele sind aus gefärbtem Epoxidharz und zeigen die Farben Gold, Silber und Bronze.

Beim Showprogramm „Heckers Hexenküche“ konnten alle hören, wie es klingt, wenn jemand ein Zwieback isst. Gerhard Antoni (links) spielte gerne das „Versuchskaninchen“ für Joachim Hecker. Foto: Verein Natur und Technik

Die Sieger

In der Altersgruppe „Kita“ mit der Aufgabe „Wisst ihr, woher unsere Äpfel kommen? Warum ist es wichtig, Apfelbäume für Natur, Mensch und Tiere zu erhalten?“ ging der dritte Platz an die Kita Spatzennest in Höxter mit Erzieherin Verena Mann, der zweite Platz an die Kita Regenbogen in Höxter mit Erzieherin Tatjana Lüke und der erste Platz an die Kita St. Lamberti in Lüchtringen mit Erzieherin Antje Schafer.

In der Altersgruppe „Jahrgänge 3 und 4“ mit derselben Aufgabe hat die Grundschule Steinheim abgeräumt. Der dritte Platz ging an die Klasse 3b mit Lehrerin Andrea Bürger, der zweite Platz an die Klasse 3a mit Lehrerin Marion Schapeler und der erste Platz an die Klasse 3c mit Lehrerin Silke Lammersen.

In der Altersgruppe „Jahrgänge 6 und 7“ mit der Aufgabe „Was passiert so alles, wenn ein Apfel ‚reift‘? Eine Langzeituntersuchung bei ausgewählten Äpfeln.“ holten sich den dritten Platz Cora Müller, Anouk Müller und Justin Osadnik von der Peter-Hille-Realschule Nieheim mit Konrektorin Patricia Arendes-Meyn. Der zweite Platz für Nadine Bickel, Bennet Heidemann und Matti Wrenger mit Lehrerin Manuela Siegel ging ebenso an die Sekundarschule Höxter wie der erste Platz für Stine Rogge, Carla Gröne und Jannick Krafczyk mit Lehrerin Rebekka Dierkes.

Strahlende Gesichter gab es bei der Verleihung des Luise-Holzapfel-Preises in der Stadthalle Steinheim, hier die Sieger von der Sekundarschule Höxter mit (von links) Lehrerin Rebekka Dierkes, Jannick Krafczyk, Stine Rogge, Carla Gröne, Nils Dorn vom Vorstand des Vereins Natur und Technik und stellvertretende Landrätin Magdalena Volmert. Foto: Verein Natur und Technik

In der Altersgruppe „Jahrgang 10/EF bis 13/Q2“ mit der Aufgabe „Wie kann der vom Aussterben bedrohte Holz- oder Wildapfel geschützt und erhalten werden?“ trumpften die Schulen der Brede aus Brakel groß auf und holten die drei Podestplätze. Platz Drei ging an Lena Reinold und Lena Knipping, Platz Zwei an Evelyn Sophie Welling und Lara Oesselke mit Lehrerin Birgit Niemann und der erste Platz an Ricardo Martens mit Lehrerin Ida Tewes.

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