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Auch einen verkaufsoffenen Sonntag soll es Ende Oktober in Paderborn geben – 3G nur an den Wochenenden

Herbstlibori auf dem Liboriberg

Paderborn

Die Stadt Paderborn hat entschieden, dass vom 23. bis 31. Oktober Herbstlibori geben wird – und zwar an bekannter Stelle: Auf dem Liboriberg werden nach der Corona-Zwangspause endlich wieder Kirmesbuden und Fahrgeschäfte aufgebaut. Die Werbegemeinschaft Paderborn will zudem am Sonntag, 31. Oktober, in der Innenstadt die Geschäfte öffnen.

Von Ingo Schmitz

Auf dem Liboriberg drehen sich ab dem 23. Oktober wieder die Karussells zu Herbstlibori. Foto: Jörn Hannemann

Seit Monaten laufen die Planungen für Herbstlibori. Marktmeister und Schausteller hatten in enger Abstimmung immer wieder verschiedene Varianten ins Auge gefasst. Zunächst hieß es, man werde Herbstlibori nach dem Vorbild von Libori light auf dem Maspernplatz veranstalten. Von dieser Idee hat man sich nun verabschiedet.

Die derzeit gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW macht es nun möglich, dass Herbstlibori fast wieder in gewohnter Form stattfinden kann.

3G am Wochenende und stichprobenhafte Kontrollen

Am Nachmittag veröffentlichte die Stadt weitere Details: Die 400 Meter lange Kirmesmeile auf dem Liboriberg bietet Platz für 69 Stände. Zäune oder Einlasskontrollen wird es nicht geben.

Geöffnet ist die Kirmes montags bis donnerstags von 14 bis 22.30 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 23 Uhr und sonntags von 11.30 bis 22.30 Uhr.

Nur an den Wochenenden, an denen mit deutlich mehr Besuchern zu rechnen ist, gilt für Herbstlibori die 3G-Regel (geimpgt, genesen, getestet). So soll das Risiko auch bei kleineren Abständen verringert werden. Stichprobenhaft werde 3G auf dem gesamten Kirmesgelände kontrolliert, heißt es von der Stadt.

Die Stadt folgt in Sachen Tests der NRW-Coronaschutzverordnung: „Das Testergebnis (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) darf höchstens 48 Stunden alt sein. Schülerinnen und Schüler werden aufgrund der Teilnahme an den Schultestungen getesteten Personen gleichgestellt. Aufgrund der vorhergehenden Herbstferien besteht für Schülerinnen und Schüler am ersten Kirmeswochenende allerdings ebenfalls eine Testpflicht. Kinder bis zum Schuleintritt sind ebenfalls getesteten Personen gleichgestellt.“

Rosentor

Die Kirmeswurde im Bereich des Rosentores geringfügig umgestaltet, so dass dort auch am Wochenende die 3G-Regel nicht angewendet wird. Das erleichtert vor allem Passanten aus der Südstadt einen ungehinderten Zugang zur Innenstadt. Das historische Paderborner Pferdekarussell, das dort den Durchgang sonst verengt hat, wird in Richtung Westerntor verschoben.

„Ein Stück Normalität im Rahmen des Möglichen“

Auch wenn keine Maskenpflicht auf dem Kirmesgelände herrscht, empfiehlt die Stadt bei Nichteinhaltung des Mindestabstands das Tragen einer Maske.

„Entgegen vieler Absagen in der Region haben wir mit diesem Herbstliborifest versucht, ein Stück Normalität im Rahmen des Möglichen zu organisieren, um den vielen Kirmesfreunden in Stadt und Kreis nach langer Durststrecke wieder einen Höhepunkt zu bieten“, sagte Paderborns Stadtmarketingchef Jens Reinhardt.

Attraktionen

- Riesenrad „Movie Star“: Mit 26 Gondeln und einer Gesamthöhe von 38 Metern bietet es einen Rundumblick über das Kirmesgeschehen und über weite Teile Paderborns.

- Familienachterbahn „Emil der Wurm“

- Krake „Polyp“: zum ersten Mal in Paderborn

- „Jekyll & Hyde“: Bei der Beschleunigung wirken rasante 4 G-Kräfte auf die Fahrgäste des modernen Propellers.

- ultraschnelles Hoch-Rund-Fahrgeschäft „Kick Down“

- Musik-Express

- Paderborner Pferdekarussell

- Autoscooter: Der „Cadillac“ feierte 2019 seine Premiere in Paderborn.

- Break-Dancer

- Kinderfahrgeschäft „Timmy´s Zeitreise“

- „Märchenland“: Die kleineren Besucher können ihre Fahrkünste auf nostalgischen Schienen unter Beweis stellen.

- Bungee-Trampolin

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