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Kistensommer-Projekt lenkt im zweiten Jahr den Blick auf das Thema Insektensterben – Paten gesucht

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Bielefeld

Weltweit sind Insekten bedroht. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES befürchtet, dass weltweit bis zu 40 Prozent aller wirbellosen Bestäuber aussterben könnten, wobei Bienen und Schmetterlinge als besonders gefährdet gelten. Auch die Zucht von Honigbienen könne diese Verluste nicht ausgleichen.

Von Uta Jostwerner

Annabelle Mayntz und Falk Altheide (FBB) laden eine Kiste vor dem Bunker Ulmenwall ab. Anna Giebel (Bunker) schaut zu. Foto: Bernhard Pierel

„Doch wir Menschen sind auf die unglaublichen Leistungen der Insekten angewiesen. Sie sind für unser Ökosystem und damit unser Überleben unersetzlich. Allerdings sieht die Situation für Wildbienen in Deutschland ziemlich dramatisch aus. Von den 560 hier nachgewiesenen Arten sind schon über 50 Prozent gefährdet. Leider wurden unsere Zierpflanzen für Parks, Gärten und Balkone so gezüchtet, dass sie zwar hübsch anzusehen sind, aber Insekten keine Nahrung wie Pollen und Nektar mehr bieten“, sagt Annabelle Mayntz, Aktivistin von Art at Work. Zusammen mit dem Café Welcome und der Initiative „Fahrräder bewegen Bielefeld“ hat Art at Work bereits im vergangenen Jahr das Projekt „Kistensommer" ins Leben gerufen.

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