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Bonifatiuswerk überreicht zum Patronatsfest in Paderborn fünf neue Kleinbusse für die Arbeit in der Diaspora

Hilfe kommt in aller Welt an

Paderborn

Am 5. Juni verehren die deutschen Katholiken den Heiligen Bonifatius. Das nach dem „Apostel der Deutschen“ benannte Bonifatiuswerk hat diesen Tag mit einem feierlichen Gottesdienst unter Corona-Bedingungen in der Busdorfkirche gefeiert.

Freude über die neuen Kleinbusse (von links): Pfarrer Harold Bumann aus Pritzwalk, Bonifatiuswerk-Geschäftsführer Ingo Imenkämper, Landrat Christoph Rüther, Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen und Bonifatiuswerk-Präsident Heinz Paus. Foto: Patrick Kleibold

Im Anschluss daran wurden fünf neue Gemeindefahrzeuge – die sogenannten Boni-Busse – an Vertreter aus katholischen Einrichtungen und Kirchengemeinden in den Diözesen Berlin, Mainz, Münster und Essen übergeben.

Als Ehrengast nahm neben dem Präsidenten des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus, der Landrat des Kreises Paderborn, Christoph Rüther, am Gottesdienst und an der Fahrzeugübergabe teil. Er dankte dem katholischen Hilfswerk für die 172-jährige Solidarität mit den Menschen in der Diaspora. Von Paderborn aus sei viel bewegt und zugleich sehr viel finanzielle Hilfe für die seelsorgliche Arbeit in die Welt geschickt worden.

„Sie als Bonifatiuswerk übernehmen eine wichtige Funktion: Sie stehen den Menschen in der Diaspora zur Seite und helfen ihnen, dass sie ihren Glauben leben und in der Öffentlichkeit bezeugen können. Ebenso unterstützen Sie unzählige sozial-caritative Projekte. Damit leisten Sie wichtige Unterstützung für die Gemeinwesenarbeit“, sagte Landrat Rüther. Er sei stolz darauf, dass mit dem Bonifatiuswerk und dem bischöflichen Diaspora-Kommissariat zwei international tätige Hilfswerke ihren Sitz in Paderborn haben. Immer wieder habe er die enge Verzahnung der beiden Hilfswerke mit der Stadt und dem Kreis gespürt, insbesondere zum Liborifest und bei internationalen Konferenzen.

„Es ist gerade in dieser herausfordernden Zeit wichtig, unserer Kirche Kraft zu geben. Als Mitglied im Bonifatiuswerk ist es mir ein sehr persönliches Anliegen, das Bonifatiuswerk zu unterstützen und Ihnen allen an diesem besonderen Tag für Ihre Arbeit zu danken“, sagte Rüther.

„Der Bonifatiustag ist für uns immer ein besonderer Tag. Zum Patronatsfest nehmen wir uns die Zeit uns zu vergewissern, in welchen Spuren wir als Hilfswerk der Solidarität gehen. Der Heilige Bonifatius ist für uns ein Glaubensbote, der das Christentum in Deutschland etablierte. Seinem Beispiel folgend, möchten wir durch die Förderung von Projekten lebendige Glaubensorte und neue Wege in der Pastoral unterstützen, den Glauben in der Gesellschaft zur Sprache bringen und zur Weitergabe an die nächste Generation beitragen“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sei es dem Bonifatiuswerk ein großes Anliegen, weiterhin den Menschen und den Projektpartnern in der Diaspora zuverlässig zur Seite zu stehen.

So konnte das Hilfswerk im vergangenen Jahr Katholiken in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora mit 13 Millionen Euro unterstützen.

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