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Denkmalpflegerische Instandsetzung des Kirchplatzes in Brakel abgeschlossen

Historische Keimzelle aufgewertet

Brakel

Dass der Reichstag, das Brandenburger Tor, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin und der Kirchplatz in Brakel etwas gemeinsam haben, darauf kann man nicht so ohne weiteres kommen. Seit die Kirchplatzmauer saniert wurde, ist das so. Verwendet wurde dabei Warthauer Sandstein – wie an den Gebäuden in der Bundeshauptstadt auch.

Von Frank Spiegel

Johannes Groppe (von links), Alfons Jochmaring, Pfarrer Andreas Kurte, Hermann Temme und Franz Sentler an der sanierten Natursteinmauer des Kirchplatzes mit dem Rudolphi-Gedenkstein. Foto: Frank Spiegel

„An sich hätten wir gern Sandstein aus Bad Karlshafen für die Abdeckplatten gehabt, der war aber nicht zu bekommen“, erläuterte Fachbereichsleiter Johannes Groppe, warum die gleichwertige Alternative aus Polen genutzt wurde. Zusammen mit Bürgermeister Hermann Temme, Franz Sentler vom Bauamt, Pfarrer Andreas Kurte sowie Stadtheimatpfleger und geschäftsführendem Vorsitzender des Kirchenvorstandes Alfons Jochmaring – er wusste die Details zum Warthauer Sandstein – hat er den Abschluss der denkmalpflegerischen Instandsetzung des Kirchplatzes erläutert, zu der weit mehr gehört als die Sanierung der Kirchenmauer. Die denkmalpflegerischen Maßnahmen beinhalteten auch die Erneuerung der Wege, die Sanierung der Rudolphi-Gedenktafel und darüber hinaus die Ergänzung des bestehenden Baumkranzes.

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