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Konzert in Paderborn zum 40-jährigen Bestehen der Domkantorei und zum 80. Geburtstag des früheren Domkapellmeisters Theodor Holthoff

Hohe Anforderungen bravourös gemeistert

Paderborn

Thomas Berning, seit 2007 Domkapellmeister und damit Leiter der Paderborner Dommusik, konnte am Freitag zahlreiche Musikfreunde, den Paderborner Erzbischof sowie den Vorgänger im Amt des Domkapellmeisters, Theodor Holthoff mit Familie, zum Jubiläumskonzert begrüßen. Berning nutzte die Gelegenheit, allen Mitwirkenden in Domkantorei und Domchor zu danken, die trotz leidiger Pandemiebedingungen nicht aufgegeben haben. Endlich können wieder Konzerte stattfinden, endlich konnten auch junge Nachwuchssänger im Domchor erstmalig vor Publikum auftreten.

Von Hermann Knaup

Die Domkantorei singt das „Ave Maria zart“ von Hermann Schroeder unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Berning. Foto: Hermann Knaup

Berning dankte ebenso dem Domorganisten Tobias Aehlig für dessen vielfältiges Mitwirken. Ein besonderer Dank galt Theodor Holthoff, der über 34 Jahre die Dommusik maßgeblich geprägt hat. 1981 gründete Holthoff die Domkantorei, die damals mit Bachs h-moll-Messe ihre Chorarbeit aufnahm. Ein besonderer Gruß galt dem „Überraschungsgast“ des Abends, dem international renommierten Bass-Bariton Klaus Mertens, als langjährigem, musikalischem Wegbegleiter Holthoffs. Für das Festkonzert hatte Thomas Berning ein durchdachtes, umfangreiches Programm mit Vokalkompositionen aus unterschiedlichen Musikepochen, von der Renaissance bis zur Moderne, vorbereitet. Das Programm reflektierte einerseits die komplexe, künstlerische Arbeit der Dommusik, erinnerte andererseits aber auch an die Konzerterfolge Holthoffs und der Musik am Dom insgesamt. Zugleich entwickelte die Programmgestaltung des Abends über die Darstellung der Schwerpunkte der musikalischen Arbeit hinaus ihre eigene, innere Dramaturgie.

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