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Uraufführung des Liederzyklus‘ „Mein blaues Klavier“ von Bernd Wilden in der Synagoge Beit Tikwa

Hören, wie der weiche Regen fällt

Bielefeld

Zwei Jahre vor ihrem Tod, 1943, schreibt die Schriftstellerin Else Lasker-Schüler Sätze wie „Leise schwimmt der Mond in mein Blut ...“ oder „Es ist ein Weinen in der Welt, als ob der liebe Gott gestorben wär.“ Ein literarischer Schwanengesang par excellence, veröffentlicht in dem Gedichtband „Mein Blaues Klavier“ und ein letzter Versuch der deutsch-jüdischen Dichterin, die Einsamkeit ihres Jerusalemer Exils zu überwinden.

Von Uta Jostwerner

Komponist Bernd Wilden und Mezzosopranistin Tehila Nini Goldstein sowie das Kammerensemble ließen sich nach gelungener Uraufführung vom Publikum feiern. Foto: Uta Jostwerner

Poesie, die in ihrer drastischen Bildhaftigkeit enorm berührt und geradezu nach einer Vertonung schreit. Diese herausfordernde Aufgabe hat jetzt der Komponist Bernd Wilden im Auftrag der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld übernommen.

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