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Wegen Tierquälerei verurteilte Bielefelderin kämpft vor zwei Gerichten um ihren Ruf

„Horrorszenario“ im Katzenasyl

Bielefeld

Eine wegen Tierquälerei vom Amtsgericht zu 3600 Euro Geldstrafe verurteilte ehemalige Betreiberin (57) eines Bielefelder Katzenasyls kämpft vor der Justiz gleich mehrfach um ihren Ruf. Die Frau, die hauptberuflich als Krankenschwester arbeitet, will im Berufungsprozess am Bielefelder Landgericht einen Freispruch vom ersten Urteil.

Von Jens Heinze

Eine Katze schaut hinter einem Blatt hervor. Foto: Daniel Salmon

Zudem hat die 57-Jährige am Verwaltungsgericht Minden dreimal die Stadt Bielefeld verklagt. Hintergrund dafür ist eine Durchsuchung des damaligen Katzenasyls der Bielefelderin von Mitarbeitern des kommunalen Veterinäramtes. Am 8. März 2017 wurden der Frau wegen katastrophaler Haltungsbedingungen fast alle ihrer 67 Katzen weggenommen und auf Tierheime zwischen Paderborn und Melle verteilt.

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