„Aktiver Frühjahrskalender“ animiert Warburger Schüler zu Aktivitäten

Hüffertgymnasium sorgt für Bewegung

Warburg

Mit einem aktiven Frühlingskalender unter dem Titel „HGW bewegt“ sollen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 8 mit zahlreichen kreativen und spannenden Mitmachaktionen dazu animiert werden, sich deutlich mehr zu bewegen.

Die Schülerinnen zeigen stolz ihre Bastel- und Experimentierergebnisse (von links): Nora Schimmel, Mia Rohde, Elke Dierkes, Ella Dierkes, Schulleiterin Susanne Krekeler, Luise Geilhorn. Foto:

Homeschooling, Kontaktbeschränkungen, Präsenzunterricht in geteilten Klassen – das laufende Schuljahr ist eine besondere Herausforderung für Schüler. Aufgrund der alltäglichen Einschränkungen durch die Pandemie bewegen sich die Kinder und Jugendlichen zunehmend weniger und auch die Nutzung digitaler Medien ist deutlich gestiegen.

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, entwickelten Schulsozialarbeiterin Elke Dierkes und Referendarin Nora Schimmel einen aktiven Frühjahrskalender. Mit ihrer Idee konnte sie viele Schüler zur Teilnahme bewegen. Drei Wochen lang hatten die Kinder und Jugendlichen über die Homepage der Schule täglich Zugriff auf eine neu vorgestellte Aktion. „Im Laufe dieses Zeitraums wuchs so von Tag zu Tag ein bunter Kalender voller Aktivitäten heran“, freute sich Elke Dierkes.

Patenschaften übernommen

Auch die Lehrer des Gymnasiums übernahmen Patenschaften über einzelne Aktivitäten. So gaben beispielsweise die Sportlehrer Anregungen zur Bewegung, die nach einem Schultag am Schreibtisch einen Ausgleich bieten, um so wieder konzentrierter, entspannter und mit Freude zu lernen.

Auch wurde gebastelt, gerätselt und experimentiert. „Aus einem einfachen Blatt Papier einen Frosch zu falten, ist cool“, sagt begeistert die Fünftklässlerin Luise Geilhorn und präsentiert ihren Origami-Frosch.

Fortsetzung ist möglich

Bei der Zusammenstellung der verschiedenen Aktivitäten für den Kalender wurde darauf geachtet, dass unterschiedliche Fähigkeiten wie Fein- und Grobmotorik, Kreativität und Fantasie sowie die Beobachtungsgabe und Wahrnehmung der Kinder und Jugendlichen gefördert werden.

„Im Laufe der drei Wochen erreichten uns zahlreiche positive Rückmeldungen zu den unterschiedlichen Aktivitäten“, berichtet Schulleiterin Susanne Krekeler. Die erste Auflage des Kalenders sei somit erfolgreich gewesen. „Über eine Fortsetzung solcher lernförderlichen Aktivitäten wird nachgedacht“, kündigt Susanne Krekeler an.

Startseite