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  5. Vergewaltigungsopfer des Assistenzarztes Philipp G. in Bielefeld-Bethel berichten

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Wie zwei Patientinnen im Evangelischen Klinikum Bethel in Bielefeld den Vergewaltiger Philipp G. erlebten

„Ich dachte lange Zeit, ich hätte einen Alptraum gehabt. Aber es war wirklich passiert.“

Bielefeld

Das Leben nimmt manchmal tragische Wege. Wäre ein Krankenhaus in der Eifel Ende 2019 nicht wegen eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert worden, wäre Jasmin M. (41) nicht von dort ins Evangelische Klinikum Bethel verlegt worden – wo sie der Assistenzarzt Philipp G. (32) betäubte und vergewaltigte, wahrscheinlich mehrfach.

Von Christian Althoff

Im März ließ die Staatsanwaltschaft Duisburg das Klinikum von der Polizei durchsuchen. Foto: Christian Althoff

Es sei ihre zweite Nacht im Klinikum Bethel gewesen, erzählt die Frau. „Ich wurde wach, weil der Arzt meinen Arm und mein Gesicht streichelte. Ich fragte: Was ist los? Er sagte: Ich habe gehört, dass sie Schmerzen haben. Ich gebe Ihnen etwas, damit sie besser schlafen können.“ Sie habe sofort das Bewusstsein verloren und am nächsten Tag unter extremem Schüttelfrost gelitten – ein Symptom, das mehrere Opfer des Arztes geschildert haben.

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