BUND verlangt Straßenbau-Moratorium: weg vom Auto, keine neuen Straßen, Klima-Ziele zuerst – Goeken antwortet

Im Kreis gehen die Alarmleuchten an

Höxter

Mit der Forderung nach einem Moratorium für Bauprojekte bei Bundes- und Fernstraßen hat die Bundesparteispitze der Grünen eine Debatte um die Prioritäten in der Verkehrsplanung verlangt. Eine grundlegend andere Priorisierung in der Verkehrspolitik weg vom Auto, um die Klimaziele zu erreichen und stattdessen mehr Investitionen in Bus, Bahn und Rad verlangen gebetsmühlenartig auch viele Umweltverbände und fordern damit nichts anderes als das weitgehende Aus oder den Endlos-Aufschub für neue Straßen. Das sorgt für Alarm im Kreis Höxter.

Von Michael Robrecht

Dieses Bild zeigt den B64-Lückenschluss bei Godelheim in einer Computer-Simulation. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat das Video bei Veranstaltungen gezeigt. Foto: Wiederer Ingenieurbüro

Jüngster Aufreger ist in dieser Woche die Forderung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes („Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland“) für ein Straßenbau-Moratorium für NRW. „Alle Fernstraßenplanungen und Landesstraßenprojekte, die den CO2-Ausstoß erhöhen, müssen sofort gestoppt werden“, sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht.

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