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Film, „Platzpalaver“ und Workshops in Bielefeld

Imagekampagne zum Kesselbrink

Bielefeld

In Kooperation mit Kanal 21 hat das Dezernat für Soziales und Integration unterschiedlichste Menschen mit beruflichem oder privatem Bezug zum Kesselbrink zu Wort kommen lassen. Über ihre Haltungen, ihre Statements, ihre Ideen, aber auch ihre Kritik wurde ein Kurzfilm gedreht, der die Heterogenität des Platzes veranschaulicht.

Der Kesselbrink steht in der Kritik. Foto: Thomas F. Starke

„Der Film zeigt, wie unterschiedlich der Platz wahrgenommen wird. Jeder verbindet etwas anders mit dem Kesselbrink. In diesem Sommer wollen wir damit verstärkt weitermachen, womit wir seit der Eröffnung des Grünen Würfels Ende 2019 begonnen haben: den Platz noch mehr beleben – durch coole Aktionen, durch Sportevents und durch vielseitige Kulturangebote“, sagt der Dezernent für Soziales und Integration, Ingo Nürnberger. Der Film ist auf www.bielefeld.de/streetwork zu sehen und wird auf den Social-Media-Kanälen der Stadt gezeigt.

Mit Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit will das Dezernat – organisiert vor allem von den kommunalen Streetworkern – die Menschen des Kesselbrinks in den Fokus stellen und mit den Bielefeldern ins Gespräch kommen. Neben dem Film wird in den kommenden Monaten eine Social-Media-Kampagne verschiedene Menschen in den Mittelpunkt stellen, die sich ehrenamtlich für benachteiligte Gruppen engagieren. Dazu wird es einen Podcast geben, der einen ausführlichen Einblick in die Arbeit dieser sogenannten „Brückenbauer“ gibt. Der Podcast wird durch einen QR-Code auf den Bildern zugänglich gemacht.

Im Sommer findet auf dem Kesselbrink ein sogenanntes „Platzpalaver“ statt. In Kooperation mit der Theaterwerkstatt Bethel werden Bielefelder eingeladen, ins Gespräch zu kommen und sich über „ihren“ Kesselbrink auszutauschen.

Abschließend findet im Oktober in Zusammenarbeit mit dem Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld ein Impulstag statt. Mit Fachvorträgen und Workshops sollen verschiedene Themen wie Kriminalitätsfurcht und das subjektive Angstempfinden wissenschaftlich aufgearbeitet werden, in den anschließenden Workshops werden die Ideen gesammelt.

„Mit diesen verschiedenen Bausteinen möchten wir zwischen den Lebenswelten der verschiedenen Nutzer des Kesselbrinks vermitteln. Zu diesen Bausteinen gehört auch der Grüne Würfel mit seinen vielen unterschiedlichen Angeboten“, sagt Nürnberger. „Durch diese intensive Arbeit mit den Menschen erhalten wir wertvolle Anregungen für unsere Arbeit. Der Kesselbrink ist der wichtigste innerstädtische Platz Bielefelds und bietet so viele Chancen – das hat gerade die Corona-Zeit gezeigt. Diese wollen wir nutzen und ihn für alle Bielefeldern zu einem urbanen lebenswerten Raum mitten im Zentrum unserer Stadt entwickeln.“

Und weiter: „Es gibt sicherlich an manchen Stellen noch Verbesserungsbedarf und genau dort möchten wir ansetzen.“

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