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„Extrawurst“ in der Stadthalle – wie ist es um Integration und Toleranz bestellt?

In Beverungen geht es um Minderheiten

Beverungen

Pünktlich zum Start in die Grillsaison legt die Kulturgemeinschaft Beverungen das passende Stück Kultur auf die Bühne. Unter dem Titel „Extrawurst“ ist am Dienstag, 10. Mai, eine Dramödie in zwei Akten in der Stadthalle zu erleben. Beginn ist um 20 Uhr.

Bearbeitet von Jürgen Drüke

Mit Gerd Silberbauer in der Hauptrolle des Vereinspräsidenten wird das Stück „Extrawurs“ in der Beverunger Stadthalle aufgeführt. Foto: Ernst Liszewski

In dem Boulevard-Hit gerät Gerd Silberbauer („Des Teufels General“, „Der blaue Engel“), hier in der Rolle des Vorsitzenden eines Tennisvereins, durch den Nutzungskonflikt eines neuen Vereinsgrills auf politisch vermintes Gelände. Eigentlich ist es nur eine Formsache

. Die Mitgliederversammlung des Tennisclubs einer deutschen Kleinstadt soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen Grill für das türkische Mitglied des Vereins zu finanzieren. Moritz Netenjakob, die Autoren der Fernsehserie „Stromberg“, die 2006 für eben diese Serie mit dem begehrten Grimme-Preis ausgezeichnet wurden, loten in dieser Gesellschaftssatire aus, wie weit Toleranz und Integration gehen.

Gerd Silberbauer, kein Unbekannter in der Beverunger Stadthalle, brilliert in der Rolle des Vorsitzenden des Tennisclubs. Karten für den Theaterabend sind im Kulturbüro, Tel. 05273/392 223 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr.

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