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Dreiviertel des Herforder Wohnraumbestandes ist 40 Jahre und älter – Hoher Sanierungsbedarf

In den Treppenhäusern knarzt es verdächtig laut

Herford

Knarzende Holztreppen, hohe Räume, einfache Verglasung, rostige Versorgungsleitungen, die Toiletten samt Dusche auf dem Flur – in drei Viertel aller 33.396 Herforder Wohnungen leben die Menschen noch wie vor 40 oder 50 Jahren. Fast ein Drittel der Wohnungen sind sogar älter als 70 Jahre.

Von Stephan Rechlin

Drei Viertel des Herforder Wohnraumbestandes ist 1978 und früher errichtet worden, 28 Prozent sogar vor 1949. Bei wachsendem Wohnraumbedarf steht die Stadt also vor einem großen Sanierungsstau. Foto: Montage: Stephan Rechlin

Der hohe Sanierungsbedarf des Herforder Altbestandes trifft auf einen Markt, auf dem vor allem Singles und ältere Menschen kleine und bezahlbare Wohnungen suchen und Familien endlich ihr Eigenheim bauen wollen. Die tatsächliche Marktentwicklung wirft das 2015 beschlossene Handlungskonzept teilweise über den Haufen. Statt zu schrumpfen wird die Bevölkerung in Herford weiter wachsen, voraussichtlich auf 70.000 Menschen bis 2035.

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