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Erstmalig seit 2019 wieder in der Gutsscheune in Brakel-Rheder

In Rheder wird das Bockbier angestochen

Brakel-Rheder

Es ist stark, es ist süffig und läutet langsam den Herbst ein: das Bockbier der Schlossbrauerei Rheder. Am Freitag, 17. September, wird um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Gutsscheune der Brauerei das erste Fass angestochen.

Von Reinhold Budde

Ferdinand Freiherr von Spiegel (von links), Azubi Julian Giefers und Brauerei-Geschäftsführer Günter Haas werben für den Bockbieranstich. Foto: Reinhold Budde

„Dieses Bier lagert zehn Wochen und reift seit Anfang Juni im alten Brauereikeller. Es hat einen Alkoholgehalt von sieben Prozent«, sagt Ferdinand Freiherr von Spiegel. Aber Achtung: Mit 18,2 Prozent Stammwürze ist der Doppelbock das stärkste Bier in der Produktpalette der Brauerei. Es wurde mit vier unterschiedlichen Malzen gebraut. Und ist daher besonders süffig.

In der Scheune spielen die Bergfexx‘n stimmungsvolle Blasmusik. Bekannt wurde die Gruppe vor zwei Jahren beim bayrischen Abend auf Schloß Gehrden.

Vor der Scheune im Guthof sorgt ein DJ für Unterhaltung, vor allem für die jüngeren Besucher. „Wir verzichten dieses Jahr auf das traditionelle Spanferkel. Dafür wird es Pizza und Pommes geben, das lässt sich corona-konformer ausgeben“, erklärt Ferdinand Freiherr von Spiegel.

Tracht ist gewünscht, aber nicht Pflicht

„Wir freuen uns über jeden, der in Tracht erscheint, auch wenn es keine Prämierung der schönsten Tracht geben wird“, ergänzt Brauerei-Geschäftsführer Günter Haas. Gedacht wird dieses Jahr auch an die Weinliebhaber, die den Bockbieranstich besuchen möchten. „Wir haben erstmalig einen Rot- und Weißwein im Angebot, der neben den Brauereispezialitäten wie Bier und Spirituosen angeboten wird“, sagte Haas bei der Vorstellung des Bockbieranstichs. An zwei Buden werden Mandeln und Schokoherzen verkauft.

»Es ist seit mehr als 30 Jahren Tradition, dass wir den Bockbieranstich veranstalten. Und die Gäste lieben es, Qualität aus der Region zu genießen und sich zu amüsieren«, sagte Brauereiinhaber Ferdinand Freiherr von Spiegel.

Wachschutz kontrolliert

Nicht geben wird es aus Corona-Schutzgründen das Maßkrugstemmen. Zwei Personen vom Wachschutz stehen vorm Gutsscheuneneingang, die genau die „3 G‘s“ überprüfen: geimpft, genesen oder getestet (PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden). Wer dies nicht belegen kann, hat leider keinen Zutritt.

Der Eintritt zum Bockbieranstich beträgt fünf Euro. Drei Euro vom Eintrittspreis gehen direkt an die Flutopferhilfe. „Es empfiehlt sich, einen Tisch für sich und seine Freunde zu reservieren. Ein Anruf bei der Brauerei unter der Telefonnummer 05272/39230 ist sinnvoll“, rät Geschäftsführer Günter Haas.

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